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Besuch im Panzermuseum Kubinka, Februar 2005 Russland     Link: http://www.tankmuseum.ru

 
 

Panzermuseum Kubinka

bei Moskau.

 
 
 

Panzer I

Dieser Panzer, zunächst unter dem Tarnnamen "Landwirtschaftlicher Schlepper" - später Panzer I genannt, wurde 1934 in Deutschland erprobt.

 
 
 

Panzer ?

Prototyp oder so ! Fahrgestell scheint vom Panzer I zu sein Aufbau ?

 
 
 

Panzer II

Der mit einer 2 cm Maschinenkanone und einem MG bestückten Panzer II der Firma MAN". Der Panzer II wurde 1934 gebaut. Er war als leichter Kampf- bzw. Aufklärungspanzer gedacht.

 
 
 

Panzer III

1935 wollte man einen Kampfpanzer, der hauptsächlich dafür geschaffen war, feindliche Panzer in einer Schlacht ausschalten zu können. Allerdings blieben die Konstrukteure und Planer bei einer schwachen 3,7 cm KwK.

 

 
 
 

Panzer IV

1935 suchte das Heereswaffenamt nach einem Unterstützungsfahrzeug, welches den ebenfalls damals geplanten Hauptkampfpanzer, den Panzer III, im Feld begleiten sollte.

Entwickelt wurde ein Panzerfahrzeug, dass zunächst eine kurze 7,5 cm KwK erhielt.

 
 
 

Wespe

Man erkannte bald die Vorteile der Selbstfahrlafetten: größere Mobilität, Unabhängigkeit und Panzerung. Bald wurden alle Artillerieabteilungen mit Selbstfahrlafetten ausgestattet.

 
 
 

Wespe

Trotz der Panzerung waren Selbstfahrlafetten empfindlich. Sie waren nach hinten und nach oben offen und führten meist nur relativ wenig Treibstoff und Munition mit.

 
 
 
 

Marder II

Panzer waren zu teuer und konnten nicht schnell genug hergestellt werden. So wurde auf dem Fahrgestell des Panzer II (Flamm) einfach ein Pak montiert.

 
 
 

Ferdinand/Elefant

Die Panzer fielen zunächst an der russischen Front schnell aus, auch wenn die 90 Ferdinand angeblich beim Unternehmen Zitadelle über 500 Panzer abschossen - die Tatsache, daß die Konstrukteure den Ferdinand ohne MG ins Feld geschickt hatten, sorgte dafür, daß er sehr verwundbar gegen Infanterie war.

 
 
 

Ferdinand/Elefant

Nach diesem Debakel wurden die Ferdinand zurück ins Reich zu einer Überholung geholt und endlich mit einem MG ausgestattet. Von da an kämpften sie, nun unter der neuen Bezeichnung Elefant, vor allem in Italien und zeigten dann doch noch beeindruckende Fähigkeiten, solange man sie defensiv einsetzt.

Durch seine enorme Größe und seine geringe Manövrierfähigkeiten war er ein nicht zu verfehlendes Ziel für gegnerische Einheiten - besonders für die gegnerische Luftwaffe.

 
 
 

Ferdinand/Elefant

Das Fahrzeug besaß zwei Motoren die je mit 320 PS liefen und wiederum Elektromotoren versorgten, die die Ketten antrieben. Dazu wurden die Motoren in die Mitte des Panzers verlegt. Somit war der Innenraum in drei Zellen geteilt:

 
 
 

Ferdinand/Elefant

Hitler ordnete im Februar 1943 die sofortige Auslieferung von 90 diese Fahrzeuge an - schnellstmöglich. Daraufhin erhielten die Nibelungenwerk den alleinigen Produktionsauftrag.

 
 
 
 

Ferdinand/Elefant

Antrieb der Leiträder über Elektromotoren. Notlösung kastenartiger, sehr hoher Aufbau. Sehr stark gepanzert. Panzerplatten nicht verzahnt. Platten aufgenietet. Extrem langsam und unbeweglich.

 
 
 
 

Ferdinand/Elefant

 

Unverändertes Fahrgestell des Porsche Tiger. Motorenraum in der Mitte; trennte Raum zwischen Fahrer und Funker vorn und Kommandant, Schütze und Kanonier hinten. Antrieb der Leiträder über Elektromotoren.

   
 
 
 

Der Museumsfüher

Name leider nicht mehr bekannt.War im 2.Weltkrieg Testfahrer erbeuteter deutscher Panzer.

 
 
 

StuH 42

Die Sturmhaubitze 42 war eine Abart des StuG III. Die Bewaffnung der StuH 42 bestand aus einer 10,5 cm Haubitze L/28. Damit liess sich die StuH 42 auch als fahrbare Artillerie einsetzen.

 
 
 

StuH 42

Auch dieses Sturmgeschütz war erfolgreich und wurde in großen Stückzahlen hergestellt. Es eignete sich allerdings weniger zu Panzerbekämpfung als zur Infanterieunterstützung.

 
 
 

StuH 42

105 mm StuH 42 L/28

1 MG (Bug) 7,92 mm

 
 
 

StuG III

Das Unterstützungsfahrzeug bekam eine kurze 7,5 cm Sturmkanone eingebaut und mußte auf einen drehbaren Turm verzichten. Der fertige Panzer wurde Sturmgeschütz III getauft. Bereits im Frankreichfeldzug wurden versuchsweise 5 Sturmgeschütze eingesetzt.

 
 
 

StuIG 33 B

Das StuIG 33 B, Kurzbezeichung "Sturminfanteriegeschütz", wurde bereits Mitte 1941 geplant.Es wurden 24 StuIG 33 hergestellt.12 der StuIG wurden als Unterstützung nach Stalingrad geschickt, wo alle verloren gingen.

 

 
 
 

StuIG 33 B

Der Hauptgrund der Auftragserteilung für dieses Fahrzeug lautet zur Schaffung eines Fahrzeuges, welches ein Haus mit 2 bis 3 Schüssen niederreißen kann. Die Kanone des Fahrzeuges war daher auch eher für direktes Feuer ausgelegt.

 
 
 

Panzerselbstfahrlaffete V " Sturer Emil"

Das Waffenamt beschloss eine Ausrüstung von zwei VK3001 Gestellen mit der 12,8 cm Kanone L/61. Die beiden Fahrzeuge wurden 1942 oder 1943 an die Ostfront geschickt. Einsatzberichte aus dieser Zeit gibt es über dieses Fahrzeug nicht.

 
 
 

Panzerselbstfahrlaffete V " Sturer Emil"

Ende 1943 konnten die sowjetischen Truppen eines dieser Fahrzeuge intakt erobern. Der Verbleib des anderen Fahrzeuges ist nicht geklärt. Die Kanone dürfte an den Panzerungen 1943 außerordentlich (und konkurrenzlos) erfolgreich gewesen sein.

 
 
 
 

Jagdtiger

Der Jagdtiger wurde 1943 entwickelt. Es sollte ein Jagdpanzer gebaut werden, der auf große Entfernung sämtliche Panzer der alliierten effektiv bekämpfen sollte.

 
 
 

Jagdtiger

Er erhielt das verlängerte Fahrgestell des Königstigers. Wie alle deutschen Jagdpanzer bekam auch dieser keinen Turm. Die Vorderseite des Panzers wurde durch eine 25 cm dicke Panzerung geschützt. Seine Besatzung sollte aus 6 Mann bestehen.

 
 
 

Jagdtiger

Heraus kam der wohl schwerste (fast 71 Tonnen) und gewaltigste Panzer der je zum Einsatz kam: der Jagdtiger. Neben dem Königstiger und Jagdpanther war er die schlagkräftigste Panzerwaffe überhaupt. Jeden Gegner konnte er mit Leichtigkeit vernichten

 
 
 

Jagdtiger

Mit seinem 700PS Maybach Motor war er allerdings stark untermotorisiert. Er erwies sich als sehr unzuverlässig, fiel oft ohne Feindeinwirkung aus und wurde wegen dem hohen Gewicht fast nie wirklich als Jagdpanzer eingesetzt, sondern eher als „fahrbarer Bunker“ zur Infanterieuntersützung.

 
 
 

Jagdtiger

Ziele mußten mit dem ganzen Fahrzeug grob anvisiert werden, da die Kanone nur gering schwenkbar war. Insgesamt war der Jagdtiger bei den Besatzungen nicht sehr beliebt.

 
 
 

Jagdtiger

Ansicht von der Rückseite

 
 
 

Jagdtiger

Die Lufteinlässe für den Panzermotor

 
 
 

Jagdtiger

Draufsicht auf das Heck des Jagdtiger

 
 
 

Jagdtiger

Die Seitenansicht mit einer Dicken Panzerplatte von 80/90 mm

 
 
 

Panzer VI "Königstiger"

Eigentlich eine Weiterentwicklung des Tigers, unterschied sich der Tiger B oder auch Tiger II doch ziemlich stark von seinem „kleinen Bruder“. Er sollte die neue 8,8 cm KwK 43 L/71, die eine Weiterentwicklung der im Tiger verwandten Kanone war, aufnehmen können.

 

 
 
 

Panzer VI "Königstiger"

Zusätzlich wurden die seitlichen Panzerflächen des Turmes endlich geneigt und machten den Tiger II noch schwerer zerstörbar als den Tiger I. Den Spitznamen "Königstiger" bekam er übrigens von den Alliierten.

 
 
 

Panzer VI "Königstiger"

Ansicht von der Rückseite

 
 
 

Panzer VI "Königstiger"

Ansicht von der Rückseite und die Kettenschürzen

 
 
 

Panzer VI "Königstiger"

Die grossen Auspuffanlagen de Panzer VI

 
 
 

Panzer VI "Königstiger"

Nochmals die Rückseite mit den Abweisern über den gewaltigen Kettengliedern.

 
 
 

Panzer VI "Königstiger"

Die Lufteinlässe für den Panzermotor.

 
 
 

Brummbär

Der Brummbär: Er erhielt eine kurze 15 cm Sturmhaubitze und war damit bestens geeignet Infanterieangriffe zu unterstützen.

 
 
 

Jagdpanzer IV

Der Jagdpanzer IV war ein modifiziertes StuG IV. Er erhielt abgeschrägte Seitenflächen um Geschosse abzulenken und eine 7,5 cm Pak L/48 mit Blende.

 
 
 

Hummel

Wie bei allen selbstfahrenden Artilleriegeschützen war auch hier die Panzerung nur sehr dünn und konnte mit MGs durchbohrt werden. Besonders empfindlich waren diese Art Geschütze gegen Jäger- und Jaboangriffe.

 
 
 

Sturmtiger

Die Sturmtiger waren eine Mischung aus Sturmgeschütz und Artillerie. Sie erhielten keinen drehbaren Turm und sahen aus wie Sturmgeschütze. Allerdings besaßen die Sturmtiger einen 38 cm Mörser M 61 L/5,6.

 
 
 

Sturmtiger

Der Lauf war extrem kurz und der Mörser war in der Lage 365 kg schwere Granaten bis zu 5000 Meter weit zu schleudern. Diese Waffe wurde ursprünglich zum Kampf gegen U-Boote für die Marine entwickelt. Fast alle Sturmtiger wurden im Gefecht wieder zerstört.

 
 
 

Sturmtiger

Überhaupt wurden nur 18 Stück gebaut. Der Panzer an sich hatte keine spezielle Funktion und wurde einfach als Unterstützung bei Festungs- und Bunkerbombardements benutzt

 
 
 

Mörser "Thor" / "Karl"

Bereits 1937 plante man ein schweres Geschütz, welches marschfähig sein sollte. Dazu entwickelte man ein spezielles Fahrgestell das ein 70 Tonnen schweres Geschütz tragen konnte.

 
 
 

Mörser "Thor" / "Karl"

Das Geschütz selbst war ein 54 cm Mörser bzw. ein 60 cm Mörser. Die beiden Geschütze unterschieden sich nur durch ihr Kaliber und die Rohrlänge.

 
 
 

Mörser "Thor" / "Karl"

Die Wirkung der Geschosse war ungewöhnlich groß - die Mörser wurden gebaut um schwerste Panzerbunker und Verteidigungswerke zu vernichten. Der 60 cm Mörser besaß eine Reichweite von 7 km.

 
 
 

Mörser "Thor" / "Karl"

 

In Marschstellung sah das Fahrgestell aus wie das eines normalen Panzers - die Bodenplatte hatte natürlich einige Bodenfreiheit. In Feuerstellung konnten jedoch die unteren Laufräder nach oben eingefahren werden und die Bodenplatte des Geschützes setzte auf den Grund.

   
 
 
 

Panzer VI "TIGER"

1941 fürchtete Hitler alliierte Großkampfpanzer. Er selbst gab somit den Konstruktionsauftrag für einen schweren Kampfpanzer mit einer Kanone die von der berühmten 8,8 cm Flak abgewandelt wurde.

 
 
 

Panzer VI "TIGER"

Die Panzerung sollte stärker sein, als alles was man bis dato gebaut hatte. Daraufhin konstruierte Porsche und Henschel je ein völlig neues Fahrgestell und Krupp einen neuen Turm. Die fertigen Konstruktion ähnelten etwas dem Panzer IV.

 
 
 

Panzer VI "TIGER"

Es wurde auch die fast senkrechte Bugplatte übernommen. Auch alle anderen Seitenwände waren konservativ senkrecht angeordnet. In den Turm wurde die neue 8,8 cm KwK 36 L/56 eingebaut. Diese Kanone war genauso leistungsfähig wie die 8,8 cm Flak.

 
 
 

Panzer VI "TIGER"

Geplant war, auf 1 km 12 cm Stahl zu durchschlagen. Erreicht wurden 14 cm. Der Entwurf von Porsche wurde wegen Unbrauchbarkeit des Fahrwerkes abgelehnt - aber die Gestelle wurden für den "Elefant" weiterverwendet.

 
 
 

Panzer VI "TIGER"

Mit seinen 57 Tonnen Gewicht war er ein schwerer Gefechtspanzer.In der Öffentlichkeit galt er plötzlich als nahezu unbesiegbar, und war neben dem Königstiger der Stolz der Wehrmacht.

 

 
 
 

Panzer VI "TIGER"

Ansicht von der Rückseite

 
 
 

Panzer VIII "Maus"

Der Name Maus ist genau das Gegenteil dessen, was dieser Panzer darstellte. Wäre dieser Panzer jemals in Serie gegangen, so wäre er der gewaltigste gewesen, der jemals gebaut wurde. Er sollte Hitlers ultimative Verteidigungswaffe sein.

 
 
 

Panzer VIII "Maus"

Die Tatsache, dass der Maus allein 200 Schuß Munition für seine 7,5 cm KwK mitführen konnte, verdeutlicht die extreme Größe der Konstruktion.Die Maus hätte ca. 188 Tonnen gewogen (Jagdtiger: 71 Tonnen). Fast keine Brücke hätte so ein Ungetüm tragen können, also konstruierte man ihn so, dass er mühelos 8 Meter tiefes Wasser durchtauchen konnte.

 

 
 
 

Panzer VIII "Maus"

Der Panzer hatte einen extrem großen Turm, dicke Kettenschürzen und einen gigantischen Treibstoffverbrauch. Die Breite der Ketten machte dabei 2/3 der Gesamtbreite aus. Für die Maus hatte man sogar einen völlig neuen 1200 PS Motor gebaut – auch dieser konnte aber die 188 Tonnen Stahl nicht in genügenden Maße antreiben - die geplante Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h wurde nie erreicht - stattdessen kroch der Maus mit 13 km/h durch die Landschaft.

 
 
 

Zwergpanzer "Goliath" B1A 1943

Als Goliath wurde ein deutscher Zwergpanzer bezeichnet, der in den letzten Jahren des zweiten Weltkriegs durch Funk- oder Kabelsteuerung Sprengladungen in feindliche Stellungen lenken konnte.

 
 
 
 

Zwergpanzer "Goliath" B1B 1943

im November 1940 der Auftrag an die Firma Borgwart vergeben, ein über Kabel fernlenkbares, kleines Raupenfahrzeug zu entwickeln, das mindestens 50 kg Sprengstoff tragen können sollte.

 
 
 

Minensucher

Rollender Minensuchpanzer für eine Person - Prototyp wurde nie eingesetzt.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Minensucher NK-101 1942

Es wurden nur 2 Stück gebaut. Diese Prototypen waren zu schwer für den Einsatz

 
 
 

Minensucher NK-101 1942

Dieser Minenräumer wurde von zwei Mann bedient.Diese waren aber stark gefährdet durch den Lärm und den Druck der detonierenden Minen.