Monatliche Archive: Januar 2018

Fl.XXX elektr. Durchflussmesser für Kraftstoff


  • Bezeichnung: elektr. Durchflussmesser für Kraftstoff (Anzeige der Kraftstoffpumpenleistung)
  • Anforderungszeichen: Fl.XXX
  • Messbereich: 0 – 90 Liter/ Stunde
  • Hersteller: Hartmann & Braun, Frankfurt/ Main
  • Baujahr: ca. 1935
  • Besonderheit:  spezifiziertes Instrument mit Logo des Herstellers Focke-Wulf auf der Rückseite graviert, vermutlich für den Motor Nr. IV
  • Eingebaut in:  Focke-Wulf FW 200, frühes Baumuster

Weiterlesen


Nachbau Gerätebrett Focke Wulf Ta 152


Focke Wulf Ta 152 H-1

Tank 152

 

 

Der Spant 1, als fester Bestandteil der Zellenstruktur, ist ein geformtes Stahlblechteil (Stärke 1mm), welches mit 5mm starkem Pertinax hinterfüttert ist. Blechformteil und Pertinax sind mit Senkkopfnieten fest miteinander verbunden. So wird eine ausreichende Festigkeit geschaffen. Bei den FW 190 Flugzeugen der A, G und F-Baureihe besteht der Spant 1 normalerweise aus einem recht großen, kompakten Gussteil aus Magnesium.
Bei sehr späten Maschinen, wurde aber sicherlich auch schon der vereinfachte Spant 1 aus Stahlblech/Pertinax verwendet, wodurch eine erhebliche Einsparung von Produktionskosten und „kriegswichtigen Rohstoffen“ (Magnesium) erreicht wurde.
Der Spant 1 ist nicht nur strukturelles Zellenbauteil, sondern dient auch zur Aufnahme des Revibocks mit Reflexvisier, der Waffenschalttafel (anstatt desSZKK4), der Höhenwarnlampe, des Druckbelüftungshebels und des AFN 2 .Da das AFN 2 ein sehr empfindliches Gerät ist, wurde es in einer Zwischenblende mit Schwingmetallpuffern gelagert.

Das Hauptgerätebrett ist aus 8-9 mm starkem Sperrholz (Schichtholz) hergestellt, und dient zur Aufnahme der wichtigsten Flug –und Motorüberwachungsinstrumente.
Mittels Schwingmetallpuffern (9 Stück) und Schrauben (M4) ist das Hauptgerätebrett fest mit dem Spant 1 verbunden.
Unterhalb desVariometers /Kompasses auf dem Hauptgerätebrett ist gut ein schwarzes Hinweisschild (Aluminium, geätzte Schrift) zu sehen, welches mit kleinen Holzschrauben befestigt ist. Dieses Schild trägt Bedienungshinweise zur Mischanlage, zur Kühlerklappenverstellung und für die Scheibenspülung. Die dazugehörigen Ventile sind auf dem Brandschott befestigt.
Oberhalb des Führertochterkompasses ist mit weißer Farbe (Pinsel) der Hinweis „Druckbetrieb“ zur Bedienung des Drehschieberventils (Hebel im Spant 1 darüber) vermerkt.

Das Hilfsgerätebrett, auch als Gerätespant bezeichnet, ist ebenfalls Bestandteil der Zellenstruktur, und ist an beiden Rumpfseiten mit Verschraubungen befestigt.
Es besteht aus geformten Aluminiumblech (1mm stark) und dient zur Aufnahme der Motorüberwachungsinstrumente, der Höhenatmerinstrumentierung, der Tankschaltung und Vorratsanzeige, des BG 25a (FuG 25), der Notausfahrventile und Notzüge, des Fahrwerksschalters, sowie des Brandhahnes.
Der auf dem Foto zu erkennende Blinddeckel (unlackiert!) verschließt eine Öffnung, die wahrscheinlich zur Aufnahme eines elektr. Aussentemperaturanzeiger oder eines elektr. Notwendezeiger vorgesehen ist.
Auf dem Hilfsgerätebrett sind zahlreiche Hinweisschilder (Aluminium) angenietet, die dem Flugzeugführer die Bedienung der zahlreichen Gerätschaften erleichtern sollte.
Da das dünne Blech an den Außenkanten umgebördelt (gefaltet) ist, wird eine erhöhte Steifigkeit des Bauteils erreicht.

Die Rückseitenansicht des Nachbaus mit original Instrumenten und Teilen

 

 

Seitenansicht inkl. Revi 16 B

Draufsicht mit Revihalterung und Revikontaktstück

 


Fl.30496 Sauerstoffdruckmesser, elo, 1944


  • Bezeichnung: Sauerstoffdruckmesser
  • Anforderungszeichen: Fl.30496
  • Gerät-Nr.: 10-103A-1
  • Messbereich: 0 – 250 Kg/cm²
  • Hersteller: elo=Vinopal, Gebr., Fabrik für Flugzeuggeräte u. Feinmechanik, Moderschan bei Prag
  • Baujahr: ca. 1944

Weiterlesen


Nachbau Gerätebrett Dornier Do 335 A-1 Nr. 1


Gerätetafel Dornier Do 335 A-1

Die Gerätetafel der Dornier Do 335 mit seinen unzähligen Geräten prägte die Gerätetafelbauweise in den späten Kriegsjahren um 1944/45. Auffallend dabei, waren die vielen Bordgeräte mit dem dazumal neu eingeführten kleinem Baumass von 40 mm ! Sinn dabei war es, alle nötigen Bordgeräte zur Überwachung der beiden Motoren, in der Gerätetafel unterbringen zu können.

Die markante “rote Trennmarkierung” auf der rechten Gerätetafel, um die beiden Motoren “vorn” +”hinten” visuel für den Flugzeugführer zu trennen. Ebenso aussergewöhnlich, die beiden Drehzahl- Ladedruckmesser, die mit zwei “Flanschen” von der Gerätetafel abgehoben (Dicke ca. 20 mm) sind ! Die Flansche wurden dazumal vermutlich aus Aluminium oder Bakelit gefertigt. Die lange Bauform der Drehzahl- Ladedruckmesser, war wohl der Grund dafür. Der Einbau-Raum hinter der Gerätetafel reichte für die langen Drehzahl- Ladedruckmesser einfach nicht aus.

Die beiden Flansche hinter den Drehzahl- Ladedruckmesser

 

Bau

Es war sehr schwierig die Originalmasse des ursprünglichen Gerätebrettes der Do 335 zu bestimmen. Ich konnte mich anhand von Fotos sowie zwei originalen Bodenfunden orientieren. Ich hatte Glück , je ein original Gerätebrett der linken- ( Bodenfund ) und der rechten Gerätetaffel zu erhalten.

Die erste Zusammenstellung mit Papier um das Baumuster (Do 335 A1) zu bestimmen

Linke Seite original (A-Version!)

Nachbau

Rechte Seite original

Nachbau

Den beiden original Teilen konnte Andreas Scheidegger, (Schweiz) die genauen Masse abnehmen und dann mit einem CAD- Programm in den Computer übertragen.

Für diese tolle Leistung und Arbeit bin ich Andreas sehr Dankbar !

Andreas presentiert seine tolle Arbeit in Speyer D – links Nachbau – rechts Original.

Es ist noch zu ergänzen, dass die rechte Gerätetafel , vermutlich aus einem V – Muster der Do 335 stammte, um die nächste Generation der Do 335 Baumuster (B Version) zu testen. Erkennbar an der fehlenden Ausbuchtung zum Einbau in den Cockpitrahmen an der Kanzelverglasung der A1-Version. Da ich das A1 Baumuster bauen will, musste ich die fehlende Ausbuchtung von der linken Originalseite abnehmen und spiegeln. Die restlichen Gerätebrett-Abmessungen waren mit dem A-Bau-Muster identisch. Der nächste Schritt war nun , die genauen Masse für eine CNC (Coputergesteuerte Frässe) aufzuarbeiten. Auch diese Arbeit unterlag Andreas Scheidegger. Somit konnte die Reproduktion in 3 mm Aluminium-Blech mit Laserschnitt beginnen. Das Blinflugpanel in der Mitte wurde hingegen wie im original aus Holz hergestellt. Nach dem schneiden der beiden Seiten-Gerätebretter, wurden diese noch Perlgestrahlt und mit den ergänzenden Verstärkungen zur Befestigung genietet.

Ansicht von vorn

Ansicht von hinten

Die Blindflugtafel :

Diese wurde anhand des original RLM Datenblattes, wie die Alubretter des Do 335 Nachbaus, auf CAD nach gezeichnet. Diese professionelle Arbeit übernahm ebenso Andreas Scheiddegger. Danach wurde die Blindflugtafel mit einer CNC-Holzfräse angefertigt.

Erwin Wiedmer, Zürich den 11.08.2008


Fl.XXX elektr. Außenluft-Temperaturanzeiger


  • Bezeichnung: elektr. Außenluft-Temperaturanzeiger
  • Anforderungszeichen: Fl.XXX
  • Messbereich: -30° / + 50°C
  • Hersteller: Hartmann & Braun, Frankfurt/ Main
  • Baujahr: ca. 1935
  • Eingebaut in: diversen mehrmotorigen Flugzeugbaumustern, z.B. in frühen Varianten der Focke-Wulf FW 200, Heinkel He 111, Dornier Do 18, Siebel Si 204 A u.a.
  • Funktionsweise

Weiterlesen


Fl.XXX elektr. Temperaturanzeiger


  • Bezeichnung: elektr. Temperaturanzeiger (Schmierstoff- oder Kühlstofftemperatur)
  • Anforderungszeichen: Fl.XXX
  • Messbereich: 40 – 140°C
  • Hersteller: Hartmann & Braun, Frankfurt/ Main
  • Baujahr: ca. 1935
  • Eingebaut in: diversen mehrmotorigen Flugzeugbaumustern, z.B. in frühen Varianten der Focke-Wulf FW 200, Heinkel He 111, Dornier Do 18, Siebel Si 204 A u.a.
  • Funktionsweise

Weiterlesen


Fl.32407-3 Selbstschalter mit Aufbaugehäuse, 75A


  • Bezeichnung: Selbstschalter
  • Anforderungszeichen: Fl.32407-3
  • Leistungsaufnahme: 75 A / 30V
  • Hersteller: Siemens  Apparate und Maschinen GmbH, Berlin
  • Baujahr: ca. 1939
  • Verwendung: Hauptsicherung für dasBordnetz in zahlreichen Flugzeugbaumustern

Weiterlesen


Fl.20308-4, Dampfdruckthermometer, 1936, J.C.E.


  • Bezeichnung: Dampfdruckthermometer
  • Anforderungszeichen: Fl.20308-4 (4m Messleitung)
  • Baumuster: TF57/ 101a
  • Messbereich: 20 – 120 °C
  • Hersteller: J.C Eckardt, Stuttgart-Bad Cannstatt
  • Baujahr: 1936
  • Eingebaut in: z.B. Bücker Bü 131, 133, Messerschmitt Bf 108, Klemm KL 35, Focke-Wulf FW 56, FW 44 u.v.a.
  • Funktionsweise

Weiterlesen


Fl.20772 elektr. Verbrauchsmesser, 1938


  • Bezeichnung: elektrischer Verbrauchsmesser (Durchflussmesser) für Kraftstoffverbrauch
  • Anforderungszeichen: Fl.20772
  • Messbereich: 80 – 190 L/Std
  • Hersteller: Hartmann & Braun, Frankfurt/ Main
  • Baujahr: ca. 1938
  • Eingebaut in: z.B. Junkers Ju 52 3/m

Weiterlesen


Fl.32406-2 Selbstschalter mit Aufbaugehäuse, 100A


  • Bezeichnung: Selbstschalter
  • Anforderungszeichen: Fl.32406-2
  • Leistungsaufnahme: 100 A / 40V
  • Hersteller: Siemens  Apparate und Maschinen GmbH, Berlin
  • Baujahr: ca. 1940
  • Verwendung für: Hauptsicherung für Bordnetz in zahlreichen Flugzeugbaumustern

Weiterlesen