Monatliche Archive: Dezember 2023


  • Bezeichnung: Höhenmesser
  • Messbereich: 0 – 5000 m
  • Hersteller: G.Lufft, Stuttgart
  • Baujahr: ca. 1918
  • Besonderheiten:
    • Mit zusätzlicher Luftdruckskala für ein besseres Justieren.
    • Bezifferung teilweise mit Leuchtmasse belegt
    • 3 Aufhängeösen am Gehäuse zur erschütterungsarmen Aufhängung im Führerraum oder Spannturm

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Angeboten wird dieser originale, recht gut erhaltene Flugzeug-Anlass-Magnet aus der Zeit des 1.Weltkrieges.

Der Anlasser scheint noch voll funktionstüchtig zu sein, die Kurbel lässt sich recht gut durchdrehen. Das Gerät ist noch original vom Hersteller verblombt.

Solche Anlass-Magnete wurden in nahezu jedem deutschen Frontflugzeug verbaut.

  • Bezeichnung: Anlass-Magnet für Flugzeuge
  • Hersteller: Robert Bosch, Stuttgart
  • Baujahr: ca. 1918
  • Werknummmer: 31423
  • Bemerkung:
    • Wird auch als „Anlasser“ bezeichnet, da er wirklich nur zum Anlassen des Motors verwendet worden ist. Technisch gesehen ist es ein Hochspannungsmagnet. Der eigentliche Zündmagnet saß am Motor oder auch zwei bei Doppelzündung. Der Anlassmagnet wurde eingeführt, um das gefährliche Anlassen des Motors durch Anreißen des Propellers von Hand zu vermeiden. Bei ausgeschalteter Zündung wurde der Propeller durchgedreht, um im Motor bzw. in den Zylindern ein zündfähiges Gemisch zu erzeugen. Danach wurde erst die Zündung eingeschaltet und durch Drehen der Kurbel am Anlassmagneten in einem Zylinder ein Funke erzeugt. Das reichte normalerweise, dass der Motor ansprang. Den Anlassmagneten gab es in verschiedenen Ausführungen mit drei oder fünf Anschlüssen hinten. Der mit drei Anschlüssen hatte die Typenbezeichnung WZ 11435 für Doppelzündung z.B. eines Sechszylinder-Motors mit zwei Magneten. (System I) Der Anlassmagnet mit fünf Anschlüssen gehörte zur Zündanlage z.B. eines Sechszylinder-Motors mit einem Magneten. (System III) Die Kurbel war bei manchen Magneten übrigens wie ein Zündschlüssel abziehbar, um ein unbefugtes Anlassen des Motors zu vermeiden. Nach dem 1. Weltkrieg wurden solche Magneten aus ausgemusterten Flugzeugen oft in Werkstätten verwendet, um Funken für die Zündung des Schweißgeräts zu erzeugen! Dafür wurde der Anlassmagnet auf ein Brett zusammen mit einer Zündkerze montiert.

Offered is this original, quite well preserved aircraft starter solenoid from the time of World War 1.

The starter seems to be still fully functional, the crank can be turned. The device is still originally sealed by the manufacturer.

Such starter solenoids were installed in almost every German front-line aircraft.

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  • Bezeichnung: Flakaufnahmekammer 40 (Flak-Schmalfilm-Gerät)
  • Anforderungszeichen: Fl.XXX
  • Hersteller: Siemens, Berlin
  • Baujahr: ca. 1943
  • Objektiv: Xenon, F:2, f= 1,6cm, Schneider-Kreuznach
  • Einbauort: an Flak-Kommandogeräten großer Flakbatterien
  • Verwendung: zur Anzeige-Dokumentation beim Flakschießen, beim Übungsschießen und an Flak-Kommandogeräten großer Flakbatterien

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  • Bezeichnung: Beobachtungsuhr
  • Anforderungszeichen: Fl.23883
  • Gerät-Nr.: 127-
  • Bauart: Durowe
  • Baumuster: B
  • Hersteller: Walter Storz, Pforzheim
  • Baujahr: ca. 1944
  • Uhrwerk: Stowa, versilbert, 20 Steine
  • Werk-Nr.: 6469
  • Besonderheiten:
    • Gehäuse grau lackiert
    • Schwanenhals-Feinregulierung
  • Bemerkung: Auf Basis der vom Reichsluftfahrtministerium in der Fl. 23883 formulierten Anforderungen an Beobachtungsuhren für die Deutsche Luftwaffe, wurden 1940 verschiedene Hersteller per Beschluss in die Pflicht genommen, die Produktion nach strengen Vorgaben aufzunehmen. Diese Uhren fanden in Form von Taschen- oder Armbanduhren Verwendung. Die Armbanduhren wurden üblicherweise mit Langriemen über der Montur getragen.
    Die Uhrwerke waren sehr präzise gefertigt und waren in der Regel auf 16 – 22 Steine gelagert. Die Armbanduhren war sehr groß dimensioniert und zum Teil mit Feinregulierung und Stoßsicherung ausgestattet.

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  • Bezeichnung: Fotokamera
  • Anforderungszeichen: Fl.38079
  • Baumuster: Leica IIIc
  • Werknummer: 387905
  • Hersteller: Ernst Leitz, Wetzlar
  • Baujahr: 1943
  • Verwendung: Fotokamera mit militärischer Nutzung bei der Luftwaffe
  • Objektiv: „Elmar“, f = 5cm, 1:3,5, Ernst Leitz, Wetzlar, Material: Buntmetall, verchromt
  • Zubehör: Bereitschaftstasche aus Leder
  • Besonderheiten:
    • Gravur „Luftwaffen-Eigentum“ auf  Objektiv ( an der Deckkappe des Gehäuses entfernt)
    • späte Luftwaffenversion mit grau lackiertem Gehäuse (üblich war ein verchromtes Kameragehäuse)
    • die Leica IIIc wurde zwischen 1942 und 1944 aufgrund des Mangel an Chrom mit grauer Lackierung und silber verchromten Bedienelementen hergestellt
  • Allgemeines: Die Leica IIIc wurde ab 1940 gefertigt und gehört zu den Modellen welche unter anderem vom Militär genutzt wurden.
    Daher findet man bei der IIIc zum Teil Kameras mit entsprechenden Gravuren und technischen Detaillösungen, die bei anderen Leica Modellen nicht verwendet wurden.
  • Funktionsweise: Leica IIIc

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Angeboten werden diese Steckerplatten aus dem Bereich der Bordelektrik von deutschen Jagd- und Kampfflugzeugen der Luftwaffe.

Die Teile sind unbenutzt und absolut unbeschädigt und natürlich voll funktionstüchtig.

Es sind mehrere Stück verfügbar!

  • Bezeichnung: Steckerplatte
  • Anforderungszeichen: Fl.32625-1
  • Gerät-Nr.: 126-841 A-1
  • Baumuster: 77.ale.6, S12
  • Anzahl der Pole: 12
  • Hersteller: LGW-Hakenfelde, Berlin (Siemens)
  • Baujahr: 1942

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Angeboten wird dieser originale und sehr gut erhaltene Sammelteller mit der mehrfarbigen Abbildung eines Abzeichens für Beobachtungsoffiziere aus Flugzeugen, Preußen, wie es ab 1914 bis 1918 verliehen wurde.
Der Teller stammt vermutlich aus dem Besitz eines ehemaligen Preußischen Beobachtungsoffizieres und gehört eventuell zu einem Speiseservice.
Der Porzellanteller hat einen Durchmesser von 237 mm und ist unbeschädigt. Es gibt neben leichten Gebrauchsspuren keine Risse oder Abplatzer.
 
Den genauen Erhaltungszustand entnehmen Sie bitte den zahlreichen Fotos!
Hintergrundwissen zum Abzeichens für Beobachtungsoffiziere aus Flugzeugen:
Das Abzeichen für Beobachtungsoffiziere aus Flugzeugen wurde am 27. Januar 1914 durch Kaiser Wilhelm II. gestiftet.
Die Verleihung konnte durch die General-Inspektion des Militär-Verkehrswesens an Beobachtungsoffiziere der Fliegertruppen erfolgen. Die Voraussetzungen waren:
  • eine zurückgelegte Flugzeugentfernungsstrecke von mindestens 1000 km als Beobachter
  • erfolgreiche Prüfung für Technische Flugzeughilfe bzw. erfolgreiche Wiederholungsprüfung der technischen Flugzeughilfe
  • durchgeführte Erkundungsflüge
  • Befähigungszeugnis als Beobachtungsoffizier
Offered is this original and very well preserved collector’s plate with the multi-coloured image of a badge for observation officers from aircraft, Prussia, as it was awarded from 1914 to 1918.
The plate probably comes from the possession of a former Prussian observation officer and possibly belongs to a dinner service.
The porcelain plate has a diameter of 237 mm and is undamaged. Apart from slight signs of use, there are no cracks or chips.Please see the numerous photos for the exact state of preservation!

 

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