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  • Bezeichnung: Fahrtmesser
  • Anforderungszeichen: Fl.XXX
  • Baumuster: Velocat
  • Messbereich: 20 – 150 km/h
  • Hersteller: Original-Bruhn, Berlin
  • Baujahr: ca. 1943
  • Eingebaut in: Segelflugzeuge
  • Düsenbeiwert: 3,5
  • Funktionsweise

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  • Bezeichnung: Kommandoschalter (für Luftschraubenverstellung)
  • Anforderungszeichen: Fl.XXX
  • Gerät-Nr.: 9-9549 C-1
  • Baumuster: KOS 2
  • Hersteller: hbu = Elektro-Mechanik, Heinrich List, Teltow
  • Baujahr: ca. 1944
  • Eingebaut in: z.B. Focke-Wulf FW 189
  • Verwendung: zur Luftschraubenverstellung in 2-motorige Flugzeuge mit Argus-Verstellluftschraube

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Im Inneren des Schusszählers befindet sich ein Relais, welches bei Anlegen der Spannung anzieht.
Mit dem Klappanker des Relais ist über einen Mechanismus das Zahnrad an der Anzeigetrommel verbunden, so dass bei jedem Anziehen des Relais die Trommel um einen Zahn weiter gedreht wird. Dadurch bewegt sich auch der aufgemalte Balken (der eigentlich eine weiße Schnecke ist) vorne im Fenster nach unten. Über den Knopf vorne kann die Trommel wieder in die andere Richtung gedreht werden, sodass der Balken wieder oben ist. Das Drehschauzeichen ist auch mechanisch mit dem Relais verbunden, sodass die weißen Teile bei angezogenem Relais vorne sichtbar sind. Das Relais war angezogen, wenn der Verschluss der Waffe hinten, also gespannt war = geladen. Wurde der Kippschalter am SZKK eingeschaltet, luden die Waffen im Allgemeinen automatisch durch und die Schauzeichen wurden weiß = schussbereit.



Aktiviert wurden die Überwachung der beiden Bordwaffen durch Umlegen des Kippschalters in die obere Stellung. Durch den geschlossenen Stromkreis wurden die Drehschauzeichen (Verschlusskontrollzeichen) im oberen Bereich der einzelnen Schusszähler weiß angezeigt. Wurde geschossen, flackerten die Verschlusskontrollzeichen auf. Die Schusszähler selbst bestehen im Wesentlichen aus einem Zylinder, auf welchem in der Abwicklung eine weiße, schiefe Ebene aufgebracht ist, welche beim drehenden Zylinder die verbleibende Munition (Schusszahl) anzeigt. Durch gleichzeitiges Drücken und Drehen, des im unteren Bereich des Schusszählers, befindlichen Drehknopfes, konnte der jeweilige Munitionsvorrat eingestellt werden.

Funktionsweise Schusszähler:

Im Inneren des Schusszählers befindet sich ein Relais, welches bei Anlegen der Spannung anzieht.
Mit dem Klappanker des Relais ist über einen Mechanismus das Zahnrad an der Anzeigetrommel verbunden, so dass bei jedem Anziehen des Relais die Trommel um einen Zahn weiter gedreht wird. Dadurch bewegt sich auch der aufgemalte Balken (der eigentlich eine weiße Schnecke ist) vorne im Fenster nach unten. Über den Knopf vorne kann die Trommel wieder in die andere Richtung gedreht werden, sodass der Balken wieder oben ist. Das Drehschauzeichen ist auch mechanisch mit dem Relais verbunden, sodass die weißen Teile bei angezogenem Relais vorne sichtbar sind. Das Relais war angezogen, wenn der Verschluss der Waffe hinten, also gespannt war = geladen. Wurde der Kippschalter am SZKK eingeschaltet, luden die Waffen im Allgemeinen automatisch durch und die Schauzeichen wurden weiß = schussbereit.



Der „SZKK 2“ , ein Standardausrüstungsteil der Luftwaffe, war in zahlreichen Flugzeugmuster eingebaut.

Dieser von LGW -Hakenfelde (Siemens) hergestellte Kontrollkasten war mit 2 Schusszählern (z.B. SZ 100 /Fl.47314) und 1 Kippschalter (Fl.32316) zur Innbetriebnahme ausgestattet.

Das Gehäuse besteht aus Aluminiumdruckguss, die hintere Abdeckhaube aus Alu,- oder Stahlblech. Der komplette Kasten ist meist schwarz lackiert, in einigen Fällen auch in luftwaffengrauer Farbe (RLM 66). Unterhalb der Schusszähler befinden sich keine Einschübe für Hinweisschilder (Pappe) zur Waffenkennzeichnung..

Funktionsweise:

Aktiviert wurden die Überwachung der beiden Bordwaffen durch Umlegen des Kippschalters (Fl.32316, mittig) in die obere Stellung. Durch den geschlossenen Stromkreis wurden die Drehschauzeichen (Verschlusskontrollzeichen) im oberen Bereich der einzelnen Schusszähler weiß angezeigt. Wurde geschossen, flackerten die Verschlusskontrollzeichen auf. Die Schusszähler selbst bestehen im Wesentlichen aus einem Zylinder, auf welchem in der Abwicklung eine weiße, schiefe Ebene aufgebracht ist, welche beim drehenden Zylinder die verbleibende Munition (Schusszahl) anzeigt. Durch gleichzeitiges Drücken und Drehen, des im unteren Bereich des Schusszählers, befindlichen Drehknopfes, konnte der jeweilige Munitionsvorrat eingestellt werden.

Funktionsweise Schusszähler:

Im Inneren des Schusszählers befindet sich ein Relais, welches bei Anlegen der Spannung anzieht.
Mit dem Klappanker des Relais ist über einen Mechanismus das Zahnrad an der Anzeigetrommel verbunden, so dass bei jedem Anziehen des Relais die Trommel um einen Zahn weiter gedreht wird. Dadurch bewegt sich auch der aufgemalte Balken (der eigentlich eine weiße Schnecke ist) vorne im Fenster nach unten. Über den Knopf vorne kann die Trommel wieder in die andere Richtung gedreht werden, sodass der Balken wieder oben ist. Das Drehschauzeichen ist auch mechanisch mit dem Relais verbunden, sodass die weißen Teile bei angezogenem Relais vorne sichtbar sind. Das Relais war angezogen, wenn der Verschluss der Waffe hinten, also gespannt war = geladen. Wurde der Kippschalter am SZKK eingeschaltet, luden die Waffen im Allgemeinen automatisch durch und die Schauzeichen wurden weiß = schussbereit.



Diese Blindfluguhr mit Chronographenfunktion war als wichtiges Navigationsgerät in zahlreichen Flugzeugbaumustern der ehem. Luftwaffe eingebaut.

Das Aluminiumdruckgussgehäuse (lackiert in RLM66) schützte das Uhrwerk Kaliber „J30 BZ“. Rückseitig war das Uhrwerk durch einen dünnen Staubschutzdeckel und einen stabilen Aluminiumboden geschützt, welcher per Bajonettverschluss geöffnet und verschlossen werden konnte.

Auf dem Foto ist gut zu erkennen, dass hier noch ein frühes Modell eingebaut ist mit Messinglunette, „12-Stundenziffernblatt“ und 30-Minuten Stoppzähler.

Die bei „6 Uhr“ befindliche Aufzugskrone dient auch gleichzeitig zum Stellen der Uhr, wenn der kleine Arretierhebel (unterhalb von „5 Uhr“) rausgezogen ist.

Gestoppt (Start-Stopp-Nullung) wurde mit dem kleinen ovalen Drücker unterhalb der Aufzugskrone. Der Sekundenzeiger läuft zentral, während dessen sich der Minutenstoppzeiger (hier 30 min-Einteilung) unterhalb der Zeigerwelle befindet.

Die Lunette mit Startmarke (bei0/60) ist beidseitig drehbar und trägt eine tiefgeprägte 60-Minuteneinteilung, welche mit weißer Farbe hinterlegt ist. Damit kann der Flugzeugführer seine genaue Startzeit markieren.



Die Borduhr „Lu 3r“ von Askania ist generell genauso aufgebaut, wie die Luftwaffen-Betriebsuhr mit Holzgehäuse (Fl.25591).

Die Zeiger und die Bezifferung ist mit Leuchtmasse belegt. Das schwarze Ziffernblatt ist oberhalb der Zeigerwelle mit dem Askania -Logo versehen, links ist die Werknummer und rechts die Bezeichnung „Lu 3r“ graviert.

Als Uhrwerk wurde hier das bewährte Cal. J30 verwendet, was auch in der frühen Betriebsuhr, Fl.25591 und der Borduhr, Fl.22600 (siehe oben), eingebaut wurde.

Das Uhrwerk selbst sitz in einem Schutzgehäuse und ist durch ein Scharnier (linksseitig) mit dem Einbaugehäuse beweglich verbunden. Rechts am Uhrengehäuse sitzt ein kleiner Hebel zum Öffnen und Schließen der Borduhr.

Aufgezogen wird das Uhrwerk auf der Rückseite mit einem großen Drehkranz, welcher die Zugfeder spannt. Zum Stellen des Zeigerwerkes dient ein kleiner Drehknopf, welcher sich innerhalb des Aufzugsdrehkranzes befindet.

Das Einbaugehäuse ist bei der „Lu 3r“ mit 3 Schrauben am speziellen Montageflansch von Askania befestigt.

Die komplette Borduhr inklusiv Montageflansch ist schwarz lackiert. Auf der Rückseite des Einbaugehäuses sind die spezifischen Daten (Bauart, Hersteller, Werknummer, Gewicht und Herstellungsdatum) als Typschild eingestanzt, bzw. graviert.



Als Uhrwerk wurde hier das bewährte Cal. J30 verwendet.

Das Uhrwerk selbst sitz in einem Schutzgehäuse und ist durch ein Scharnier (linksseitig) mit dem Einbaugehäuse beweglich verbunden. Rechts am Uhrengehäuse sitzt ein kleiner Hebel zum Öffnen und Schließen der Borduhr.

Aufgezogen wird das Uhrwerk auf der Rückseite mit einem großen Drehkranz, welcher die Zugfeder spannt. Zum Stellen des Zeigerwerkes dient ein kleiner Drehknopf, welcher sich innerhalb des Aufzugsdrehkranzes befindet.