Fl.22602 Borduhr, 1938


  • Bezeichnung: Borduhr
  • Anforderungszeichen: Fl.22602
  • Messbereich: 8 Tage- Laufwerk
  • Hersteller: Kienzle Uhrenfabrik A.G., Schwenningen/ Neckar
  • Baujahr: ca. 1938
  • Funktionsweise: Dieses Bordchronometer besitzt ein 8-Tageuhrwerk. Die Zeigereinstellung erfolgt über einen seitlichen Hebel (links). Aufgezogen wird die Uhr mit der Lunette, mit welcher auch der rote Markierungspfeil auf der Innenseite des Uhrenglases verstellt werden kann.

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Fl.22601 Borduhr LO 1r (Omega), 1935


  • Bezeichnung: Borduhr
  • Anforderungszeichen: Fl.22601
  • Baumuster: LO 1r
  • Messbereich: 0 – 12 h
  • Hersteller: Askania-Werke A.G., Berlin / Omega-Uhrenfabrik, Biel, Schweiz
  • Baujahr: 1935
  • Besonderheiten: 8-Tagewerk des schweizer Herstellers Omega
  • Bemerkung: roter Merkzeiger für Flugdauer fehlt

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Fl.XXX Borduhr, 1930


  • Bezeichnung: Borduhr
  • Anforderungszeichen: Fl.XXX (Nachfolgemuster: Fl.22602)
  • Messbereich: 8 Tage- Laufwerk
  • Hersteller: Kienzle Uhrenfabrik A.G., Schwenningen/ Neckar
  • Baujahr: ca. 1930
  • Eingebaut in: z.B. Dornier Do X, Wal, Superwal, Heinkel HE 10, HE 40, Junkers G 24
  • Funktionsweise: Dieses Bordchronometer besitzt ein 8-Tageuhrwerk. Die Zeigereinstellung erfolgt über einen seitlichen Hebel (links). Aufgezogen wird die Uhr mit der Lunette, mit welcher auch der rote Markierungspfeil auf der Innenseite des Uhrenglases verstellt werden kann.
  • Bemerkung: frühe Version aus den späten 1920`er Jahren noch ohne Fl-Nummer und mit gewölbtem Deckglas

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Fl.23888 Blindfluguhr Bo-UK3, 1943


  • Bezeichnung: Blindfluguhr
  • Anforderungszeichen: Fl.23888
  • Gerät-Nr.: 127-555 A-1
  • Baumuster: Bo-UK3
  • Messbereich: 8 Tage- Laufwerk
  • Hersteller: Uhrenfabrik Laufamholz, Köhler & Co. (Bauart: Schlenker-Grusen)
  • Baujahr: ca. 1943

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Fl.23883 B-Uhr (Beobachteruhr), 1940


  • Bezeichnung: Beobachtungsuhr
  • Anforderungszeichen: Fl.23883
  • Baumuster: Typ B
  • Hersteller: IWC, Schaffhausen/ Schweiz
  • Baujahr: ca. 1940
  • Uhrwerk: IWC, vergoldet, Schwanenhals-Regulierung
  • Werk-Nr.: 1014035
  • Besonderheiten:
    • Uhrwerk: Cal. 25T, 19 lig. H 6
    • Gehäuse aus Edelstahl
  • Bemerkung: Auf Basis der vom Reichsluftfahrtministerium in der Fl. 23883 formulierten Anforderungen an Beobachtungsuhren für die Deutsche Luftwaffe, wurden 1940 verschiedene Hersteller per Beschluss in die Pflicht genommen, die Produktion nach strengen Vorgaben aufzunehmen. Diese Uhren fanden in Form von Taschen- oder Armbanduhren Verwendung. Die Armbanduhren wurden üblicherweise mit Langriemen über der Montur getragen. Hier fehlt das originale Armband.
    Die Uhrwerke waren sehr präzise gefertigt und waren in der Regel auf 16 – 22 Steine gelagert. Die Armbanduhren war sehr groß dimensioniert und zum Teil mit Feinregulierung und Stoßsicherung ausgestattet.

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Fl.22601 Borduhr LO 1r (Omega), 1935


  • Bezeichnung: Borduhr
  • Anforderungszeichen: Fl.22601
  • Baumuster: LO 1r
  • Messbereich: 0 – 12 h
  • Hersteller: Askania-Werke A.G., Berlin / Omega-Uhrenfabrik, Biel, Schweiz
  • Baujahr: 1935
  • Besonderheiten: 8-Tagewerk des schweizer Herstellers Omega, roter Merkzeiger für Flugdauer

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Fl.22602 Borduhr, 1937


  • Bezeichnung: Borduhr
  • Anforderungszeichen: Fl.22602
  • Messbereich: 8 Tage- Laufwerk
  • Hersteller: Kienzle Uhrenfabrik A.G., Schwenningen/ Neckar
  • Baujahr: ca. 1937
  • Funktionsweise: Dieses Bordchronometer besitzt ein 8-Tageuhrwerk. Die Zeigereinstellung erfolgt über einen seitlichen Hebel (links). Aufgezogen wird die Uhr mit der Lunette, mit welcher auch der rote Markierungspfeil auf der Innenseite des Uhrenglases verstellt werden kann.

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Fl.XXX Handstoppuhr, Luftschiffbau Zeppelin, 1939


  • Bezeichnung: Handstoppuhr (Chronograph)
  • Anforderungszeichen: Fl.XXX
  • Messbereich: 0 – 60 Sekunden/ 0-30 Minuten
  • Hersteller: Gebr. Junghans, Schramberg
  • Baujahr: ca. 1939
  • Besonderheiten:
    • rückseitige Kennzeichnung ”LZ“, „Luftschiffbau Zeppelin GmbH Werft, Friedrichshafen a.B. ”

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Fl.22602 Borduhr, 1937


  • Bezeichnung: Borduhr
  • Anforderungszeichen: Fl.22602
  • Messbereich: 8 Tage- Laufwerk
  • Hersteller: Kienzle Uhrenfabrik A.G., Schwenningen/ Neckar
  • Baujahr: ca. 1937
  • Bemerkung: Vermerk zur Instandsetzung „instandgesetzt am 10.38“
  • Funktionsweise: Dieses Bordchronometer besitzt ein 8-Tageuhrwerk. Die Zeigereinstellung erfolgt über einen seitlichen Hebel (links). Aufgezogen wird die Uhr mit der Lunette, mit welcher auch der rote Markierungspfeil auf der Innenseite des Uhrenglases verstellt werden kann.

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Fl.XXX Semicrosplit (Semikrograph), Kurzzeitstoppuhr, Heuer, 1938


  • Bezeichnung:  Semicrosplit (Semikrograph, Kurzzeitstoppuhr mit Ratrappantefunktion)
  • Messbereich: 0 – 6 Sekunden (im 1/50 Sekundenbereich) / 0 – 3 Minuten
  • Lieferer: Ed. Heuer & Co., Biel, Schweiz
  • Hersteller des Uhrwerkes: Ed. Heuer & Co., Biel, Schweiz
  • Baujahr: ca. 1938
  • Uhrwerk: versilbert, schweizer Fabrikat
  • Gehäuse: Nickelstahl, Durchmesser 54 mm (ohne Krone)
  • Besonderheit: mit 2.Drücker für Schleppzeiger (Ratrappantefunktion)
  • Deckelbeschriftung Rückseite: SS Art. Meßschule, Nr.95 (Artillerie-Meßschule)
  • Ziffernblatteinteilung: für Messungen im Bereich 1/50 Sekunde
  • Verwendung. für militärische und industrielle Kurzzeitmessung
  • Bemerkung: Der große Ziffernblattdurchmesser wird benötigt damit alle Stricheinteilungen für die 1/50 Sekundenmessung darauf Platz finden. Es sind insgesamt 300 Stricheinteilungen!
  • Zusatzfunktion: Der Rattrapante-Chronograph wird auch Doppel- oder Schleppzeiger-Chronograph genannt. Er verfügt über einen zusätzlichen Zeiger, den Schleppzeiger, der das Stoppen von Zwischenzeiten erlaubt. Dazu läuft der Schleppzeiger als zweiter Zeiger unter dem Stoppsekundenzeiger mit und kann beim Stoppen abgekoppelt werden.
  • Kurzbeschreibung: Das Schwing- und Hemmungssystem mit kleiner Unruh und kräftiger Breguetspirale vollzog 180.000 Halbschwingungen pro Stunde (25 Hertz), woraus eine bis dato ungekannte Genauigkeit auf die  Fünfzigstelsekunde re­sultierte.
  • Geschichte: Heuer hat den Semikrographen 1916 patentieren lassen. Einige Exemplare wurden auch vom deutschen Militär genutzt. Im 1.Weltkrieg und wohl auch danach wurden diese Stoppuhren von F.L.Löbner, Ludwig Simon,  und  von F.W. Kreis (alle Hersteller/ Lieferanten aus Berlin) geliefert.

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