• Bezeichnung: Taschen-Chronograph (Ballistische Stoppuhr)
  • Anforderungszeichen: Fl.XXX
  • Messbereich: Entfernung in Hektometer (hm), 1 Hektometer = 100 Meter
  • Lieferer: Carl Zeiss Jena
  • Hersteller: Leonidas, Schweiz
    • Kaliber: Unitas C45
    • Unruh: monometallische Schraubenunruh
    • Hemmung: Schaltrad-Chronograph
    • Konstruktion: 2/3-Platinenwerk, vergoldet, gekörnt
  • Ziffernblatt:
    • Papier, bedruckt mit ballistische Nomogramm-Beschriftung
    • E 226-222 / Stri. 2/3
    • Beschriftung: 8,8 cm H Flak.
    • V₀ = 765 m/sec., Geschoß: Spr. Gr. L/3,7 und L/3,9 mit Zt. Z S/60 (Marineform) nach  Sch.T.H.Dv 119c Nr.1
    • Skalen: Entfernung in Hektometern (hm / Entf.) in schwarzen und roten Kurvenfeldern
    • Zentralsekunde (Stoppzeiger)
    • Umlaufdauer 18 sek
  • Gehäuse: Nickel, Durchmesser 51mm
  • Baujahr: ca. 1935
  • Verwendung: Stoppuhr der Flak-Artillerie, zum Kalibrieren von Zeitzündern in Flak-Granaten entsprechend der gewünschten Zielhöhe. Flak-Rechenschieber-Chronograph für 8,8cm Flak L/36 (Kw. G.14)
  • Bemerkung: Zeigerumlauf in 18 Sekunden. Das Ziffernblatt zeigt Linien gleicher Entfernung in Hektometer(hm).Diese haben die Form von Kurven,da die Fluggeschwindigkeit des Geschosses bei gleichen Entfernungen,aber wechselnden Geländewinkeln verschieden sind.
  • Allgemeines:

    Ballistischer Taschen-Chronograph von Carl Zeiss Jena, ausgelegt für die 7,5 cm Flak L/36 (Kw. G.14). Das Instrument diente als optisch-ballistisches Rechenhilfsmittel zur Bestimmung von Höhe und Entfernung anhand der Flugzeit des Geschosses, eine Spezialkonstruktion für den Einsatz an der Flugabwehrartillerie.

    Das Zifferblatt trägt die vollständige Beschriftung des ballistischen Nomogramms: Geschosstyp K. Gr. mit Zt. Z. S/30, Mündungsgeschwindigkeit V₀ = 616 m/sec., nach Sch. T. 5a. Die schwarzen und roten Kurvenfelder entsprechen den Schussweiten-Tabellen für Entfernung und Höhe. Instrumentbezeichnung E 226-220 / Strl. 1, Umlaufdauer 18 Sekunden.

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  • Bezeichnung: Beobachtungsuhr
  • Anforderungszeichen: Fl.23883
  • Gerät-Nr.: 127-
  • Bauart: Durowe
  • Baumuster: B
  • Hersteller: Walter Storz, Pforzheim
  • Baujahr: ca. 1944
  • Uhrwerk: Stowa, versilbert, 20 Steine
  • Werk-Nr.: 5305
  • Gehäusedurchmesser ohne Krone: 55mm
  • Besonderheiten:
    • Gehäuse grau lackiert
    • Schwanenhals-Feinregulierung
    • Armband nicht original!
  • Bemerkung: Auf Basis der vom Reichsluftfahrtministerium in der Fl. 23883 formulierten Anforderungen an Beobachtungsuhren für die Deutsche Luftwaffe, wurden 1940 verschiedene Hersteller per Beschluss in die Pflicht genommen, die Produktion nach strengen Vorgaben aufzunehmen. Diese Uhren fanden in Form von Taschen- oder Armbanduhren Verwendung. Die Armbanduhren wurden üblicherweise mit Langriemen über der Montur getragen.
    Die Uhrwerke waren sehr präzise gefertigt und waren in der Regel auf 16 – 22 Steine gelagert. Die Armbanduhren war sehr groß dimensioniert und zum Teil mit Feinregulierung und Stoßsicherung ausgestattet.

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  • Bezeichnung: B-Uhr (Beobachteruhr)
  • Anforderungszeichen: Fl.23883
  • Gerät-Nr.: 127-560 A-1
  • Hersteller: L.G. Wien
  • Bauart: Lange & Söhne, Glashütte/ Sachsen
  • Baumuster: B (2.Version)
  • Baujahr:  ca. 1944
  • Uhrwerk: Lange & Söhne, vergoldet, 22 Steine
  • Werk-Nr.: 210695
  • Zubehör: Originalarmband
  • Besonderheiten:
    • Uhrwerk: Cal. 25T, 19 lig. H 6
    • Schwanenhals-Feinregulierung
    • Gehäuse aus Edelstahl, mattiert?
  • Bemerkung: Auf Basis der vom Reichsluftfahrtministerium in der Fl. 23883 formulierten Anforderungen an Beobachtungsuhren für die Deutsche Luftwaffe, wurden 1940 verschiedene Hersteller per Beschluss in die Pflicht genommen, die Produktion nach strengen Vorgaben aufzunehmen. Diese Uhren fanden in Form von Taschen- oder Armbanduhren Verwendung. Die Armbanduhren wurden üblicherweise mit Langriemen über der Montur getragen.
    Die Uhrwerke waren sehr präzise gefertigt und waren in der Regel auf 16 – 22 Steine gelagert. Die Armbanduhren war sehr groß dimensioniert und zum Teil mit Feinregulierung und Stoßsicherung ausgestattet.

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  • Bezeichnung: Borduhr Bo-UK1
  • Anforderungszeichen: Fl.23885
  • Gerät-Nr.: 127-553 A
  • Baumuster: Bo-UK1
  • Hersteller: Gebr. Junghans, Schramberg
  • Baujahr: ca. 1939
  • Besonderheiten:
    • 30-Minutenskala für Stoppfunktion
    • Zeitverstellung über seitlichen Hebel
  • Funktionsweise

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  • Bezeichnung: Betriebsuhr
  • Anforderungszeichen: Fl.25591
  • Gerät-Nr.: 127-558 A
  • Uhrwerk: Junghans, 8-Tage-Werk
  • Hersteller: Gebr. Junghans, Schramberg
  • Baujahr: ca. 1942
  • Verwendung: Betriebsuhr für Schreibstuben, Funkerplätzen u.a.
  • Funktionsweise

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  • Bezeichnung: Armband-Chronograph / Flieger-Chronograph
  • Anforderungszeichen: Fl.XXX
  • Baumuster: Tutima
  • Meßbereich: 0 – 12 Uhr / 0 – 30 Minuten / 0 – 60 Sekunden
  • Hersteller: Uhrenfabrik A.G. Glashütte/ Sachsen
  • Baujahr: 1944
  • Uhrwerk: Urofa 59
  • Nummer am Werk: 209639
  • Gehäusedurchmesser ohne Krone und Drücker: 39mm
  • Verwendung: Ausrüstung für Flugzeugführer der Jagd- und Kampffliegerverbände
  • Bemerkung: Armband nicht original
  • Besonderheiten:
    • Uhrwerk aus der Endkriegszeit, ohne Steinlager
    • Gehäuse Wassergeschützt
    • Boden aus Edelstahl

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  • Bezeichnung: Funkfeuer-Geberuhr der Luftwaffe
  • Anforderungszeichen: Fl.XXX
  • Baumuster: Typ UF
  • Hersteller: Julius Pintsch, Berlin
  • Baujahr: ca. 1940
  • Werk-Nr: 448
  • Verwendung: als Funkfeuer-Geberuhr der Luftwaffe / Schaltuhr für Morsezeichengeber
  • Gewicht: ca. 15kg
  • Beschreibung: Diese besondere Uhr für den Funkbetrieb wird in der Dienstvorschrift (Luft T 9203 Entwurf) der Luftnachrichtentruppe Morsezeichengeber MZG2 ,Ln 25536, und Schaltuhr für MZG2 ,Ln 22636, vom Februar 1943 gezeigt. Die Schaltuhr für Morsezeichengeber ermöglicht die Einschaltung des MZG2 zu bestimmten Zeiten jeder Stunde. Die Schaltuhr besitzt hierzu besondere Kontaktsätze, die die Nocken der Schalträder schließen bzw. öffnen. Sie schalten damit den Betriebsmotor des MZG2 ein bzw. aus.
  • Konrad Knirim schreibt im Buch Militäruhren: Diese gewaltige Uhr wird als Morsezeichengeber der Fa. ‚Telefunken Ges. für drahtlose Telegraphie m.b.H‘ bei der Luftnachrichtentruppe genutzt. ‚Die Schaltuhr für Morsezeichengeber ermöglicht die Einschaltung des MZG2 zu bestimmten Zeiten jeder Stunde. Sie besitzt hierzu besondere Kontaktsätze, die die Nocken der Schalträder schließen bzw. öffnen. Diese schalten damit den Betriebsmotor des MZG2 ein bzw. aus.'“ Im Rahmen, für die federnde Lagerung des Gehäuses, befinden sich rechts der Aufzugsschlüssel, im vorderen Deckel ein Stellstift für die Regulierung, unter der Schraube im Sockel ein Dreikant zum Öffnen des Gehäuses und zum Bedienen der Steuerelemente: „Ablaufen“ dient dem Stellen der Uhr, „Stop“ hält die Unruh an, die mittels „Start“ wieder angestossen wird. Das großes Federhaus sorgt für eine Gangdauer von 8 Tagen. Eine besondere technische Variante der Rückerfeder dient der Feinregulierung, ein Zwischenaufzug bewirkt die Zeigerschaltung alle 15 Sekunden.

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