Hersteller: gzy = Albert Patin, Werkstätten für Fernsteuertechnik, Berlin
Baujahr: ca. 1944
Eingebaut in: in mehrmotorigen Langstreckenflugzeugen
Funktionsweise:
Zur Navigieren brauchte man den Winkel zwischen der Längsachse des Flugzeugs und der eines Fixsterns wie z.B. Sirius oder dem Mond sowie den Azimut = Winkel der Höhe der Stern, und eine Menge von Tabellen sowie die genaue Uhrzeit. Die Gestirnpeilscheibe nutzt man zur Messung des Winkels zwischen der Längsachse und der Sternenposition, um auch ohne Funksignale die Position zu bestimmen. Meist wurde die Gestirnpeilscheibe in einer Sichtkuppel auf der Oberseite des Flugzeugrumpfes verwendet ( z.B. in mehrmotorigen Langstreckenflugzeugen, über dem Atlantik). Im Gegensatz zu einer einfachen Peilscheibe, die auf Yachten für Seitenpeilungen zur terrestrischen Navigation (anhand von Landmarken) genutzt wird, ist die Gestirnpeilscheibe speziell für die astronomische Navigation ausgelegt.
Bemerkung: nähere Daten, Unterlagen oder Belegfotos zu der außergewöhnlichen Kompasshalterung sind nicht bekannt
Verwendung: vermutlich für den Kampfpanzer V „Panther“, späte Ausführung ausgerüstet mit Nachtsichtgeräten, zur beseren Orientierung des Panzerkommandanten bei Nachtfahrten. Eine Verwendung in Kleinst-U-Booten oder auf Seefahrzeugen der Luftwaffe (Hilfsschiffe der Luftwaffe) wäre auch denkbar.
Bemerkung: nähere Daten, Unterlagen oder Belegfotos zu der außergewöhnlichen Kompasshalterung sind nicht bekannt
Verwendung: vermutlich für den Kampfpanzer V „Panther“, späte Ausführung ausgerüstet mit Nachtsichtgeräten, zur beseren Orientierung des Panzerkommandanten bei Nachtfahrten. Eine Verwendung in Kleinst-U-Booten oder auf Seefahrzeugen der Luftwaffe (Hilfsschiffe der Luftwaffe) wäre auch denkbar.
Besonderheiten: mit starker Spezialkompensierung im Bodenbereich der Bakelithalterung (Turmhalterung)
Bezeichnung: Sonder-Anbauhalterung für Führerkompass FK 38
Anforderungszeichen: Fl.XXX
Gerät-Nr.: 27-4167 A
Hersteller: bxx = Askania-Werke A.G., Berlin
Baujahr: 1944/ 1945
Bemerkung: nähere Daten, Unterlagen oder Belegfotos zu der außergewöhnlichen Kompasshalterung sind nicht bekannt
Verwendung: vermutlich für den Kampfpanzer V „Panther“, späte Ausführung ausgerüstet mit Nachtsichtgeräten, zur beseren Orientierung des Panzerkommandanten bei Nachtfahrten. Eine Verwendung in Kleinst-U-Booten wäre auch denkbar.
Besonderheiten: mit starker Spezialkompensierung im Bodenbereich der Bakelithalterung (Turmhalterung)
Hersteller: Albert Patin, Werkstaetten für Fernsteuertechnik, Berlin
Baujahr: ca. 1944 / 1945
Eingebaut in: ???, U-Booten und Seefahrzeugen der Luftwaffe, Wer Infos dazu hat bitte melden!
Besonderheit: Spezial-Mutterkompass für die Kriegsmarine. Der Mutterkompass entspricht prinzipiell dem, aus der Luftfahrt bekannten, Mutterkompass FK-m, Fl.23331, verfügt jedoch über ein zusätzliches Außengehäuse, mit anderer Steckverbindung und einer zusätzlichen starken Kompensierung (am Oberteil).
Verwendung: vermutlich vorgesehen zum Einbau in „Kleinst U-Booten“ und Seefahrzeugen der Luftwaffe (Hilfsschiffe der Luftwaffe)
Hersteller: Albert Patin, Werkstaetten für Fernsteuertechnik, Berlin
Baujahr: ca. 1944 / 1945
Eingebaut in: ???, U-Booten und Seefahrzeugen der Luftwaffe, Wer Infos dazu hat bitte melden!
Besonderheit: Spezial-Tochterkompass für die Kriegsmarine mit interner Beleuchtung. Die Abdeckhaube ist aus Aluminium, ist mehrfach mit „BAL“ (Bauaufsicht Luftfahrt) gestempelt was ungewöhnlich für die Verwendung bei der Marine ist. Die Kompassrose ist baugleich zum Peiltochterkompass PFK-p, Fl.23337 . Die 3 eingebauten Glühlampen mit dem Anforderungszeichen Fl.32785 stammen aus dem Bereich der Luftfahrt.
Verwendung: vermutlich vorgesehen zum Einbau in „Kleinst U-Booten“ und Seefahrzeugen der Luftwaffe (Hilfsschiffe der Luftwaffe)