• Bezeichnung: Sicherungskasten
  • Anforderungszeichen: Fl.32362
  • Baumuster: 77 schrk 5a
  • Hersteller: SAM Siemens Apparate und Maschin G.m.b.H., Berlin
  • Baujahr: 1937
  • Verwendung: Sicherungskasten für 4 verschiedene Schaltkreise des Bordnetzes
  • Besonderheit: Steckplätze für 4x Ersatzsicherung („Reserve“)
  • Eingebaut in: z.B. Gotha Go 145, Heinkel He 112, Focke Wulf Fw 56 u.v.a.

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  • Bezeichnung: Tele-Objektiv für (Treffer- und Bordkamera) Robot II
  • Anforderungszeichen: Fl.XXX
  • Baumuster: Tele-Xenar
  • optische Eigenschaften: f:3,8 / F= 7,5cm
  • Hersteller: Josef Schneider & Co., Optische Werke, Kreuznach
  • Baujahr: 1944/ 1945
  • Werknummer: 1811477
  • Material: Buntmetall, verchromt
  • Bemerkung: Sonderkennzeichnung „Luftwaffen-Eigentum“  wurde am Schraubflansch vor Verchromung abgedreht
  • Eingebaut an: z.B.  Treffer- und Bordkamera Robot II

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  • Bezeichnung: 4-poliger Schalterkasten,
  • Anforderungszeichen: Fl.32319
  • Baumuster: 77.schrk.4a
  • Belastbarkeit: 25A / 30V pro Schalter
  • Hersteller: SAM Siemens Apparate und Maschinen G.m.b.H, Berlin
  • Baujahr: ca. 1939
  • Eingebaut in: z.B Gotha Go 145, Heinkel He 112, Focke-Wulf FW 57

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  • Bezeichnung: Variometer
  • Anforderungszeichen: Fl.22379
  • Messbereich: +/- 0 – 5 m/s
  • Hersteller: Balda-Werke, Dresden
  • Baujahr: ca. 1943
  • Eingebaut in: Segelflugzeuge
  • Bemerkung: Hier wurde ein vorhandenes Gehäuse laut Typenschild für Variometer Fl.22382 verwendet.
  • Funktionsweise

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  • Bezeichnung: Winkel-Getriebe 90°
  • Anforderungszeichen: Fl.20243
  • Gerät-Nr.: 127-1316 A
  • Übersetzung: 1:1
  • Hersteller: Bruhn-Werke, Berlin
  • Baujahr: ca. 1944
  • Verwendung: Winkelübertragung von mechanischen Fernwellen für Drehzahlmesser und Luftschraubenstellungsanzeiger

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  • Bezeichnung: Doppeldruckmesser (Kraftstoff / Schmierstoff)
  • Anforderungszeichen: Fl.20512-1
  • Gerät-Nr.: 127-1011 B-1
  • Messbereich: 0 -1 / 0 – 10 kg/cm²
  • Hersteller: Maximall-Apparate-Fabrik, Paul Willmann, Berlin
  • Baujahr: ca. 1942
  • Eingebaut in: z.B. Fieseler Fi 156, Focke-Wulf FW 44, Messerschmitt Bf 108
  • Funktionsweise

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  • Bezeichnung: Abtrift- und Grundgeschwindkeitsmesser
  • Anforderungszeichen: Fl.23558
  • Gerät-Nr.: 127-13 A-2
  • Baumuster: KPZ 1
  • Hersteller: C.Plath, Hamburg
  • Baujahr: ca. 1940
  • Bemerkung: 2 unterschiedliche Baureihen
  • Besonderheit: Einbau in ein Nachbau-Rumpfsegment

Allgemeines:

Als Grundgeschwindigkeit (Geschwindigkeit über Grund) wird die Fortbewegung eines Flugzeugs relativ zum Boden oder Gewässer bezeichnet. Sie ist zusammen mit dem Kurs (der magnetischen oder geografischen Richtung) die Basis der Koppelnavigation, dem Aneinanderfügen zurückgelegter Wegstücke zur genauen Standortbestimmung. Die Geschwindigkeit über Grund (auch als Fahrt über Grund bezeichnet) wird in der Fliegersprache üblicherweise auch ground speed genannt und mit GS bezeichnet. Die Fortbewegung eines Flugzeugs relativ zum Medium , also zur Erdatmosphäre, wird hingegen als Eigen- oder Fluggeschwindigkeit bezeichnet.

Als Abtrift bezeichnet man ein seitliches Versetzen (Abtreiben) von Luftfahrzeugen, also eine Abweichung vom angestrebten Kurs. Sie umfasst immer den Einfluss des Windes (Windstärke, Windrichtung). Verursacht wird die Abtrift bei Flugzeugen durch Seitenwind und Böen. Bei Segelflugzeugen und langsamen Motorflugzeugen kann die Abdrift bei starkem Seitenwind 30° und mehr betragen. Bei größeren Flugzeugen wird die Abtrift im Allgemeinen aus Wetterdaten vorausberechnet und bei der Wahl des Steuerkurses im Voraus berücksichtigt (Vorhaltewinkel). Damit ist gewährleistet, dass der Kurs über Grund annähernd zum gewünschten Ziel führt.

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