Bemerkung: Auf Basis der vom Reichsluftfahrtministerium in der Fl. 23883 formulierten Anforderungen an Beobachtungsuhren für die Deutsche Luftwaffe, wurden 1940 verschiedene Hersteller per Beschluss in die Pflicht genommen, die Produktion nach strengen Vorgaben aufzunehmen. Diese Uhren fanden in Form von Taschen- oder Armbanduhren Verwendung. Die Armbanduhren wurden üblicherweise mit Langriemen über der Montur getragen.
Die Uhrwerke waren sehr präzise gefertigt und waren in der Regel auf 16 – 22 Steine gelagert. Die Armbanduhren war sehr groß dimensioniert und zum Teil mit Feinregulierung und Stoßsicherung ausgestattet.
Hersteller: hier unbekannt, auf anderen Ventilen aber auch foz = „Hansa“-Metallwerke in Stuttgart-Möhringen
Baujahr: ca. 1942
Eingebaut in: Messerschmitt Me 163, Me 262, Dornier Do 335
Bemerkung:die rote Originallackierung vom Stellrad wurde überlackiert und ist größtenteils abgeblättert
Verwendung: Dieses Ventil wurde für die pneumatische (Pressluft) Notbetätigung zum Ausfahren von z.B. Fahrwerk, Landeklappen, Landekufe u.a. verwendet.
Bezeichnung: Schutztasche/ Transporttasche für Robot II der Luftwaffe
Anforderungszeichen: Fl.XXX
Hersteller: ?
Baujahr: ca. 1944 – 1945
Verwendung: Als Schutz- und Transporttasche für den Robot II der Luftwaffe
Material: Leder-Ersatzmaterial (Kunstleder)
Bemerkung: Die Schutztaschen wurden in abweichenden Ausführungen hergestellt, je nach verwendetem Baumuster (hoher oder niedriger Aufzug) und Objektiv (Teleobjektiv oder Normalobjektiv)
Eingebaut in: z.B. Horten Ho IX (Fahrwerk und Landeklappenanzeige), Focke-Wulf FW 190 (Zusatzgerätetafel für Abwurfwaffen), Messerschmitt Me 262 (unterhalb vom SZKK 2)