• Bezeichnung: Morsezeichengeber MZG 2
  • Anforderungszeichen: Ln.25536
  • Gerät-Nr.: 124-877 A-1
  • Baumuster: MZG 2
  • Hersteller: lxt = Dr. Alfred Ristow, Ari-Steuer Draht- und Funk, Teltow
  • Baujahr: ca. 1943

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  • Bezeichnung: Selbstschalter
  • Anforderungszeichen: Fl.XXX
  • Gerät-Nr.: 19-5008 E-1
  • Messbereich: 75 A
  • Hersteller: LGW-Hakenfelde, Berlin (Siemens)
  • Baujahr: ca. 1944
  • Bemerkung: vermutlich die Hauptsicherung vom Bordnetz
  • Eingebaut in: Bordnetz in zahlreichen Flugzeugbaumustern

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  • Bezeichnung: Steuerhorn (Hornsteuergriff)
  • Anforderungszeichen: Fl.XXX
  • Teile-Nr.: R8-88.403-0301c
  • Hersteller: btc = Honsel-Werke A.G., Meschede
  • Baujahr: ca. 1944
  • Eingebaut in: Junkers Ju 88 G-1 / G-6
  • Bemerkung des Eigentümers: Das Steuerhorn trägt den aufgemalten Code „P28“, und am A-Knopf befindet sich ein Aluminium-Schildchen mit der Prägung „41 P“. Dies entspricht dem Schaltplan für die Rumpf-Waffenwanne der Ju 88 G, die mit 4 x MG 151/20 bestückt war. Am A-Knopf sind noch zwei weitere Leitungen angelötet; eine davon hat leider kein Metallschildchen mehr. Die dritte Leitung trägt ein Schildchen mit der Prägung „57 P“ – das kann eigentlich nur für die „Schräge Musik“ sein. Ich gehe davon aus, dass es einen oder mehrere Schalter gab, um entweder die Waffen in der Rumpfwanne oder die Schrägbewaffnung scharfzuschalten. Es würde keinen Sinn ergeben, die nach vorne gerichteten Waffen und die nach oben gerichteten Waffen gleichzeitig abzufeuern. Ich habe ein Foto beigefügt, auf dem meiner Meinung nach diese Scharfschaltschalter zu sehen sind. Du wirst außerdem feststellen, dass bei diesem Exemplar das SZKK6 komplett fehlt – vermutlich war das zu diesem Zeitpunkt des Krieges ein „Luxusartikel“.

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  • Bezeichnung: Dampfdruckthermometer
  • Anforderungszeichen: Fl.20308-4 (4m Messleitung)
  • Baumuster: TF57/ 101a
  • Messbereich: 30 – 120 °C
  • Hersteller: J.C Eckardt, Stuttgart-Bad Cannstatt
  • Baujahr: 1937
  • Eingebaut in: z.B. Bücker Bü 131, 133, Messerschmitt Bf 108, Klemm KL 35, Focke-Wulf FW 56, FW 44 u.v.a.
  • Funktionsweise

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  • Bezeichnung: Zünderschaltkasten
  • Anforderungszeichen: Fl.50895
  • Baumuster: ZSK 121 St.
  • Hersteller: J.C.Eckardt A.G., Stuttagrt-Bad Cannstatt (Bauart: Rheinmetall-Borsig)
  • Baujahr: ca. 1939
  • Eingebaut in: z.B. Blohm & Voss BV 138 , Junkers Ju 86 u.a.

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  • Bezeichnung: Fein-Grobhöhenmesser
  • Anforderungszeichen: Fl.22320
  • Baumuster: 17 c
  • Messbereich: 0 – 13 km
  • Hersteller: cro = R.Fuess, Berlin
  • Baujahr: ca. 1944
  • Besonderheit: mit verstellbaren Marken „E“ und „F“
  • Eingebaut: z.B. Focke-Wulf FW 190, Messerschmitt Bf 109
  • Funktionsweise:

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  • Bezeichnung: Taschen-Chronograph (Ballistische Stoppuhr)
  • Anforderungszeichen: Fl.XXX
  • Messbereich: Entfernung in Hektometer (hm), 1 Hektometer = 100 Meter
  • Lieferer: Carl Zeiss Jena
  • Hersteller: Leonidas, Schweiz
    • Kaliber: Unitas C45
    • Unruh: monometallische Schraubenunruh
    • Hemmung: Schaltrad-Chronograph
    • Konstruktion: 2/3-Platinenwerk, vergoldet, gekörnt
  • Ziffernblatt:
    • Papier, bedruckt mit ballistische Nomogramm-Beschriftung
    • E 226-220
    • Beschriftung: 7,5 cm Flak L/36 (Kw. G.14)
    • V₀ = 616 m/sec., Geschoß: K. Gr. mit Zt. Z. S/30, nach Sch. T. 5a
    • Skalen: Entfernung in Hektometern (hm / Entf.) in schwarzen und roten Kurvenfeldern
    • Zentralsekunde (Stoppzeiger)
    • Umlaufdauer 18 sek
  • Gehäusenummer: 869544
  • Gehäuse: Nickel, Durchmesser 51mm
  • Baujahr: ca. 1935
  • Verwendung: Stoppuhr der Flak-Artillerie, zum Kalibrieren von Zeitzündern in Flak-Granaten entsprechend der gewünschten Zielhöhe. Flak-Rechenschieber-Chronograph für 7,5 cm Flak L/36 (Kw. G.14)
  • Bemerkung: Zeigerumlauf in 18 Sekunden. Das Ziffernblatt zeigt Linien gleicher Entfernung in Hektometer(hm).Diese haben die Form von Kurven,da die Fluggeschwindigkeit des Geschosses bei gleichen Entfernungen,aber wechselnden Geländewinkeln verschieden sind.
  • Allgemeines:

    Ballistischer Taschen-Chronograph von Carl Zeiss Jena, ausgelegt für die 7,5 cm Flak L/36 (Kw. G.14). Das Instrument diente als optisch-ballistisches Rechenhilfsmittel zur Bestimmung von Höhe und Entfernung anhand der Flugzeit des Geschosses, eine Spezialkonstruktion für den Einsatz an der Flugabwehrartillerie.

    Das Zifferblatt trägt die vollständige Beschriftung des ballistischen Nomogramms: Geschosstyp K. Gr. mit Zt. Z. S/30, Mündungsgeschwindigkeit V₀ = 616 m/sec., nach Sch. T. 5a. Die schwarzen und roten Kurvenfelder entsprechen den Schussweiten-Tabellen für Entfernung und Höhe. Instrumentbezeichnung E 226-220 / Strl. 1, Umlaufdauer 18 Sekunden.

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