Jährliche Archive: 2026



  • Bezeichnung: Flugzeugkompass
  • Anforderungszeichen: Fl.XXX
  • Baumuster: VZ 36
  • Hersteller: Klevin, Prag
  • Baujahr: 1937
  • Eingebaut in: z.B. in Avia B-534
  • Besonderheiten:
    • Mischung aus verschiedenen Bauarten
    • Kompassrosensystem mit Steuerrose fast identisch mit dem des Emil-Kompasses von Askania. Sehr aufwendige Bauart, mit 2 getrennten Kompensierungseinrichtungen (N-S / W-O) , welche hinter Klappen verborgen sind. Kompasskessel ohne Ausgleichsgefäß, externe Beleuchtung von der Rückseite möglich.

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  • Bezeichnung: Flugzeug-Rumpfkompass
  • Messbereich: 0 – 360°
  • Hersteller: J. v. Petravic & Co., Wien
  • Baujahr: ca.1917
  • Werknummmer: 445
  • Besonderheiten:
    • mit Vorrichtung (Drehknopf, seitlich am Kompasskessel) zum Feststellen und Lösen der Kompassrose
    • mit abnehmbaren Steuerzeiger auf dem Deckglas
    • geätzte rote Beschriftung auf Deckglas: „Nur im Fluge: Los!“
  • Bemerkung: kardanischer Einbauhalterung und Kompensierung fehlen
  • Vergleich: hier ein baugleicher Kompass  im Lieferzustand

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  • Bezeichnung: Gestirnspeilscheibe
  • Anforderungszeichen: Fl.23265
  • Gerät-Nr.: 127-121 B-2
  • Baumuster: PS 10
  • Hersteller: gzy = Albert Patin, Werkstätten für Fernsteuertechnik, Berlin
  • Baujahr: ca. 1944
  • Eingebaut in: in mehrmotorigen Langstreckenflugzeugen
  • Funktionsweise:
    • Zur Navigieren brauchte man den Winkel zwischen der Längsachse des Flugzeugs und der eines Fixsterns wie z.B. Sirius oder dem Mond sowie den Azimut = Winkel der Höhe der Stern, und eine Menge von Tabellen sowie die genaue Uhrzeit. Die Gestirnpeilscheibe nutzt man zur Messung des Winkels zwischen der Längsachse und der Sternenposition, um auch ohne Funksignale die Position zu bestimmen. Meist wurde die Gestirnpeilscheibe in einer Sichtkuppel auf der Oberseite des Flugzeugrumpfes verwendet ( z.B. in mehrmotorigen Langstreckenflugzeugen, über dem Atlantik). Im Gegensatz zu einer einfachen Peilscheibe, die auf Yachten für Seitenpeilungen zur terrestrischen Navigation (anhand von Landmarken) genutzt wird, ist die Gestirnpeilscheibe speziell für die astronomische Navigation ausgelegt.
  • Bemerkung: Nahezu baugleich zu den Vorgängermodellen, Sonnenpeilgerät PSP, Fl.23260 und Sonnenpeilscheibe PSP/s ; Fl.23262
  •  Bestandteile:
    • Peilscheibe PS 10, Fl.23265-2
    • Transportkasten, Fl.23265-1
    • 2x Schattenstift / Peilstift (Ausführung 125 lg), Fl.23263
    • Schattenstift / Peilstift (Ausführung 148 lg), Fl.23264

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  • Bezeichnung: Kommandohöhenmesser
  • Anforderungszeichen: Fl.22301
  • Messbereich: ?
  • Hersteller: ?
  • Baujahr: ca.1944
  • Verwendung: Bauteil im Vorhalterechner IVR 1 zum Bombenabwurf (Fl.52840) der Bombenzielanlage BZA 1
  • Eingebaut in: z.B Junkers Ju 88
  • Bemerkung: Gerät restauriert und Metallgehäuse neu lackiert. Das Gerät wurde auch mit Bakelitgehäuse hergestellt
  • Video zur Funktionsweise der BZA1: https://youtu.be/nWHCqn2w9aE?si=6TjXNTiTvm7AJyFL

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  • Bezeichnung: Borduhr, Taschenchronometer
  • Messbereich: 0 – 12 Uhr / 0 – 60 Sekunden
  • Lieferer / Hersteller: A.J.Scholz, Berlin W.
  • Baujahr: ca. 1917
  • Uhrwerk: vergoldet, schweizer Fabrikat
  • Gehäuse: Nickel oder Buntmetall, vernickelt
  • Ziffernblattbeschriftung: A.J.Scholz Berlin W.
  • Gehäusekennzeichnung: P.u.W. (Prüfanstalt und Werft), Fliegertruppensymbol

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  • Bezeichnung: Vierfachanzeigegerät
  • Anforderungszeichen: Fl.XXX
  • Baumuster: 77 FW – 74 A-1 ( Focke-Wulf spezifische Nummer )
  • Hersteller: hdc = LGW-Hakenfelde, Berlin
  • Baujahr: ca. 1944
  • Eingebaut in: Focke-Wulf FW 190 mit Zusatzbewaffnung (Gondelwaffen)
  • Bemerkung: Das 4-Schauzeichengerät war eine zusätzliche Anzeige für Abwurfwaffen (4x SC50 unter den Tragflächen) bzw. wurde für zusätzliche Gondelwaffen (2×2 MG 151). Eingebaut war es bei der FW 190 im Zusatzgerätebrett, mittig unter dem Gerätebrett (siehe Fotoanhänge). Verwendung fand das Teil nur in FW 190 mit zusätzlicher Bewaffnung unter den Tragflächen, also Schlachtflugzeugen oder “Kanonenvögel” ( F-3, F-8, G-3, G-8).

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