Besonderheit: Spezialeinbaugehäuse aus Aluminium mit schwingungsgedämpfter Aufhängung des Uhrwerks, nach einem Patent von Zentith, Schweiz, 1915 ( Fabrique des Montres Zènith, Georges Favre-Jacot & Co., Le Locle) CH000000071364A_all_pages
Werknummer: 30440
Verwendung: u.a. in der Schweizer Fliegertruppe, z.B. Fokker D-VII, Hanriot HD-1
Bezeichnung: Haupttypenschild für Militärflugzeug DFW C V
Flugzeugbaumuster: Type 29
Hersteller: DFW, Deutsche-Flugzeug-Werke GmbH, Lindenthal bei Leipzig
Baujahr: ca. 1917
Werknummmer: 1289
Größe: 150 x 45 mm (Oberkante des Typenschildes wurde begradigt)
Besonderheiten: recht großes, mehrfarbiges und sehr aufwendig gestaltetes Typenschild
Bemerkung: Bei dem Typ T 29 handelte es sich um die Militärversion DFW C V, einen einmotorigen zweisitzigen Aufklärer und Kampfflugzeug, von dem ab August 1916 bis November 1918 insgesamt 3966 Stück an die deutschen Fliegertruppen geliefert worden sind (P.Cohausz)
Ziffernblatteinteilung: für Messungen im Bereich 1/100 Sekunde
Verwendung. für militärische und industrielle Kurzzeitmessung
Bemerkung: Der große Ziffernblattdurchmesser wird benötigt damit alle Stricheinteilungen für die 1/100 Sekundenmessung darauf Platz finden. Es sind insgesamt 300 Stricheinteilungen!
Kurzbeschreibung: Das Schwing- und Hemmungssystem mit kleiner Unruh und kräftiger Breguetspirale vollzog 360.000 Halbschwingungen pro Stunde (50 Hertz), woraus eine bis dato ungekannte Genauigkeit auf die Hundertstelsekunde resultierte.
Geschichte: Heuer hat den Semikrographen 1916 patentieren lassen. Einige Exemplare wurden auch vom deutschen Militär genutzt.
Verwendung: Fessel-Ballone, als Reisekamera zum Photographieren am Boden
Besonderheiten:
I. M.L.A = 1st. Marine-Lichtbildtrupp-Abteilung
In Deutschland wurden die ersten Marinefliegerkräfte 1913 aufgestellt. Im Ersten Weltkrieg spielten Flugzeuge und Marineluftschiffe eine bedeutende Rolle