Anlassmagnet , Bosch, 1918


  • Bezeichnung: Anlassmagnet
  • Hersteller: Robert Bosch, Stuttgart
  • Baujahr: ca. 1918
  • Werknummmer: 100122
  • Bemerkung:
    • zum Anlassen des Motors
    • Wird auch als „Anlasser“ bezeichnet, da er wirklich nur zum Anlassen des Motors verwendet worden ist. Technisch gesehen ist es ein Hochspannungsmagnet. Der eigentliche Zündmagnet saß am Motor oder auch zwei bei Doppelzündung. Der Anlassmagnet wurde eingeführt, um das gefährliche Anlassen des Motors durch Anreißen des Propellers von Hand zu vermeiden. Bei ausgeschalteter Zündung wurde der Propeller durchgedreht, um im Motor bzw. in den Zylindern ein zündfähiges Gemisch zu erzeugen. Danach wurde erst die Zündung eingeschaltet und durch Drehen der Kurbel am Anlassmagneten in einem Zylinder ein Funke erzeugt. Das reichte normalerweise, dass der Motor ansprang. Den Anlassmagneten gab es in verschiedenen Ausführungen mit drei oder fünf Anschlüssen hinten. Der mit drei Anschlüssen hatte die Typenbezeichnung WZ 11435 für Doppelzündung z.B. eines Sechszylinder-Motors mit zwei Magneten. (System I) Der Anlassmagnet mit fünf Anschlüssen gehörte zur Zündanlage z.B. eines Sechszylinder-Motors mit einem Magneten. (System III) Die Kurbel war bei manchen Magneten übrigens wie ein Zündschlüssel abziehbar, um ein unbefugtes Anlassen des Motors zu vermeiden. Nach dem 1. Weltkrieg wurden solche Magneten aus ausgemusterten Flugzeugen oft in Werkstätten verwendet, um Funken für die Zündung des Schweißgeräts zu erzeugen! Dafür wurde der Anlassmagnet auf ein Brett zusammen mit einer Zündkerze montiert.

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Anlassmagnet , Bosch, 1917


  • Bezeichnung: Anlassmagnet
  • Hersteller: Robert Bosch, Stuttgart
  • Baujahr: ca. 1917
  • Werknummmer: 15355
  • Bemerkung:
    • zum Anlassen des Motors
    • Wird auch als „Anlasser“ bezeichnet, da er wirklich nur zum Anlassen des Motors verwendet worden ist. Technisch gesehen ist es ein Hochspannungsmagnet. Der eigentliche Zündmagnet saß am Motor oder auch zwei bei Doppelzündung. Der Anlassmagnet wurde eingeführt, um das gefährliche Anlassen des Motors durch Anreißen des Propellers von Hand zu vermeiden. Bei ausgeschalteter Zündung wurde der Propeller durchgedreht, um im Motor bzw. in den Zylindern ein zündfähiges Gemisch zu erzeugen. Danach wurde erst die Zündung eingeschaltet und durch Drehen der Kurbel am Anlassmagneten in einem Zylinder ein Funke erzeugt. Das reichte normalerweise, dass der Motor ansprang. Den Anlassmagneten gab es in verschiedenen Ausführungen mit drei oder fünf Anschlüssen hinten. Der mit drei Anschlüssen hatte die Typenbezeichnung WZ 11435 für Doppelzündung z.B. eines Sechszylinder-Motors mit zwei Magneten. (System I) Der Anlassmagnet mit fünf Anschlüssen gehörte zur Zündanlage z.B. eines Sechszylinder-Motors mit einem Magneten. (System III) Die Kurbel war bei manchen Magneten übrigens wie ein Zündschlüssel abziehbar, um ein unbefugtes Anlassen des Motors zu vermeiden. Nach dem 1. Weltkrieg wurden solche Magneten aus ausgemusterten Flugzeugen oft in Werkstätten verwendet, um Funken für die Zündung des Schweißgeräts zu erzeugen! Dafür wurde der Anlassmagnet auf ein Brett zusammen mit einer Zündkerze montiert.

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Kippschalter, 1928


  • Bezeichnung: Kippschalter
  • Hersteller: ?
  • Baujahr: ca. 1928
  • Bemerkung:
    • Es gab zwei Ausführungen. Die Frühere war noch mindestens zum Teil aus Metall. Die spätere (hier abgebildet) war komplett aus Bakelit.
    • Das Gerät stammt aus dem Automobilbau und wurde unter anderem in der Focke Wulf A 38 und der Focke Wulf GL 18 verwendet.

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Zündschalter, Bosch, 1917


  • Bezeichnung: Zündschalter für Umlaufmotoren
  • Messbereich: Schaltstellungen: „0“, „M1“
  • Hersteller: Robert Bosch, Stuttgart
  • Baujahr: ca.1917
  • Bemerkung:
    • Zündschloss mit Originalschlüssel und Schlüsselkette
    • Verwendung in Flugzeugbaumustern mit Umlaufmotor

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Zündschalter, Bosch, 1917


  • Bezeichnung: Zündschalter
  • Schaltstellungen: „0“, „M1“, „M2“, „2“ („M1+M2“)
  • Hersteller: Robert Bosch, Stuttgart
  • Baujahr: ca. 1917
  • Bemerkung:
    • Zündschloss mit Originalschlüssel und Schlüsselkette
    • wurde in zahlreichen Flugzeugbaumustern eingebaut

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Stromkreisschaltkasten


  • Bezeichnung: Stromkreisschaltkasten
  • Hersteller: ?
  • Baujahr: ca. 1925
  • Bemerkung:
    • Bombenabwurfschaltkasten?
    • Eine frühe Ausführung eines Schaltkastens

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Hebelschalter SJ 22/1 , Bosch, 1928


  • Bezeichnung: Hebelschalter
  • Baumuster: SJ 22/1
  • Hersteller: Robert Bosch, Stuttgart
  • Baujahr: ca. 1928
  • Bemerkung:
    • Der Schalter stammt aus dem Automobilbau und wurde u.a. in der Heinkel HE 5, HE 9 oder HE 10 verwendet, meist zum Aus- und Einschalten von verschiedenen Beleuchtungen wie Kompasslampe oder Positionslichter. Die Schalter gab es ohne Beschriftung oder mit „Ein“ und „Aus“ Diese frühe Bauform ist aus vernickeltem Buntmetall, also relativ schwer und stabil. Später wurde der Schalter aus Aluminium gefertigt und war entsprechend leichter.
    • später auch als Fl 32322 (19-5806 A) weiter gefertigt.

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Zünd-Umschalter, Bosch, 1918


  • Bezeichnung: Zünd-Umschalter
  • Schaltbereiche: „M1“, „M2“
  • Hersteller: Robert Bosch, Stuttgart?
  • Baujahr: ca. 1918
  • Verwendung:  in zweimotorige Maschinen wie Gotha G IV (1917/18).
  • Bemerkung:
    • Es war nur jeweils ein Anlassmagnet im Flugzeug und um die Motoren anlassen zu können wurde mit dem Umschalter vor dem Anlassen auf die einzelnen Motoren umgeschaltet.

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Zündschalter, für dreimotorige Flugzeuge, Bosch


  • Bezeichnung: Zündschalter, für dreimotorige Flugzeuge
  • Schaltstellungen: „A“, „M1A“, „M2A“,“M3A“ („M1S+M2S+M3S“)
  • Hersteller: Robert Bosch, Stuttgart
  • Baujahr: ca. 1925
  • Bemerkung:
    • für dreimotoriges Flugzeug
    • Durchmesser 10,5 cm

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