• Bezeichnung: Zünderschaltkasten
  • Anforderungszeichen: Fl.50869
  • Gerät-Nr.: 18-335 A-2
  • Baumuster: ZSK 244 A-2
  • Hersteller: hev = Walter Zangenberg, Nachfg. Gustav Haugk, Chemnitz
  • Baujahr: ca. 1944
  • Bestandteile:
    • Schaltkasten/ Schaltwerk, ZSK 244 A-2, Fl.50869
    • Abdeckhaube (verbleibt immer im Flugzeug), Fl.50859
  • Eingebaut in: z.B. Messerschmitt Bf 110 , Bf 109, Me 262 , Focke-Wulf Fw 190 A/D/F
  • Bemerkung: Mit Hilfe des  Zünderschaltkastens konnte der Flugzeugführer oder Bombenschütze die Abwurfwaffen „scharf schalten“ und gleichzeitig auch den Bombenzünder aus „MV“ = mit Verzögerung oder „OV“ = ohne Verzögerung schalten. Außerdem konnte man beim Abwurf zwischen Sturzflug oder Waagerechtflug des eigenen Flugzeuges wählen

Weiterlesen




  • Bezeichnung: Stroboskop („Tachoskop“), stroboskopisches Handgerät
  • Anforderungszeichen: Fl.20890-1
  • Messbereich: 400 – 24000 / 2000 – 12000 U/min
  • Hersteller: Original Bruhn (Bruhn-Werke), Berlin
  • Baujahr: 1940
  • Zubehör: Holztransportkasten, Handgriff, Gebrauchsanleitung
  • Besonderheit: Stempelung im Holzkasten „FSD-Flugbelei, 3910, 2.Flugbetrieb“

Weiterlesen



  • Bezeichnung: B-Uhr (Beobachtungsuhr)
  • Anforderungszeichen: Fl.23883
  • Baumuster: Typ B
  • Hersteller: IWC, Schaffhausen/ Schweiz
  • Baujahr: ca. 1940
  • Uhrwerk: IWC, vergoldet, Schwanenhals-Regulierung
  • Werk-Nr.: 1014301
  • Besonderheiten:
    • Uhrwerk: Cal. 25T, 19 lig. H 6
    • Gehäuse aus Edelstahl
    • Repro-Armband, kein Original
  • Bemerkung: Auf Basis der vom Reichsluftfahrtministerium in der Fl. 23883 formulierten Anforderungen an Beobachtungsuhren für die Deutsche Luftwaffe, wurden 1940 verschiedene Hersteller per Beschluss in die Pflicht genommen, die Produktion nach strengen Vorgaben aufzunehmen. Diese Uhren fanden in Form von Taschen- oder Armbanduhren Verwendung. Die Armbanduhren wurden üblicherweise mit Langriemen über der Montur getragen. Das hier gezeigte Armband ist ein modernes Reproband.
    Die Uhrwerke waren sehr präzise gefertigt und waren in der Regel auf 16 – 22 Steine gelagert. Die Armbanduhren war sehr groß dimensioniert und zum Teil mit Feinregulierung und Stoßsicherung ausgestattet.

Weiterlesen



  • Bezeichnung: Einheitspeilscheibe
  • Anforderungszeichen: Fl.23421
  • Gerät-Nr.: 127-1678 A-1
  • Baumuster: PSE
  • Hersteller: jlq = V.Hodek, Flugzeuggeräte, Prag
  • Baujahr: ca. 1943
  • Inhalt:
    • 1 Peilscheibe, Fl.23421
    • 1 Schraubzwinge, Fl.23283
    • 1 Einheitsstativ, Fl.23431
    • 1 Futteral, Fl.23431-1
    • 1 Behälter, Fl.23421-1

Weiterlesen




  • Bezeichnung: mechan. Drehzahlmesser
  • Anforderungszeichen: Fl.20206
  • Baumuster: Phylax lg
  • Messbereich: 500 – 2400 U/min
  • Hersteller: Deuta-Morell, Berlin
  • Baujahr: 1935
  • Besonderheit: Wartungs- oder Reparaturvermerk „4.43“ (April  1943)
  • Funktionsweise

Weiterlesen



  • Bezeichnung: Rückblickfernrohr RF 2C
  • Anforderungszeichen: Fl.52795
  • Gerät-Nr.: 127-414 C
  • Baumuster: RF 2C
  • Hersteller: esu = Steinheil Söhne G.m.b.H, astronom, Jnstrumente, München 8 St.Martinstrasse.76
  • Baujahr: 1944 / 1945
  • Werk-Nr.: 7590
  • Eingebaut in: z.B. Junkers Ju 288, Ju 388, Arado Ar 234, Dornier Do 217
  • Zubehör:
    • Fl.52792 (Unterteil)
    • Fl.52793 (Stecker)
    • Fl.52796 (Oberteil)
  • Besonderheiten: druckdichtes Periskopvisier, elektr. beheizte Optiken, lange Version/ Länge: 665 mm
  • link zum RF 2C: https://www.reflexvisier.com/rf-2c
  • Bemerkung:

    Das verlängerte Rückblickfernrohr RF 2-C ist ein optisches Visiergerät zum Schiessen nach rückwärts mit starr im Flugzeug eingebauten Waffen. Ausserdem ermöglicht es dem Piloten die Beobachtung des hinter dem Flugzeug liegenden Luftraumes. – Bedienung durch den Flugzeugführer!

    Produzierte Stückzahlen: 1 Mustergerät und 105 Seriengeräte

    Heute noch bekannte Stückzahl: 2

    Quelle: www.reflexvisier.com

  • Allgemeines:

    Das Rückblickfernrohr ist ein optisches Visiergerät für starr nach rückwärts eingebaute Bordwaffen im Flugzeug. Das Ziel wird vom Flugzeugführer über ein Fadenkreuz anvisiert.
    Auch wird das Rückblickfernrohr in Aufklärern und grossen Bomberflugzeugen zur Rückwärtigen Absicherung verwendet um eventuelle Verfolger zu entdecken.

    Rückblickfernrohre werden direkt aus dem Flugzeugrumpf oder dem Führerraum ausgebracht. Dabei sitzen diese in einem Flansch, der eine Drehung des Rückblickfernrohres in alle Richtungen (360°) erlaubt. Meist sind diese, vor dem eigentlichen Einsatz in einer Ruhestellung fixiert.

    Die Augenmuschel sowie eine eventuelle Kopfstütze sind drehbahr um mit dem linken oder rechten Auge durchsehen zu können.

    Neuere Modelle (1944/45), hatten bereits eine elektrische Heiszung integriert die von dem Flugzeugbordsystem gespiesen wird, um das einfrieren (Beschlag der optischen Linsen) in grossen Flughöhen zu verhindern.
    Das optische Zielvisier, besteht aus einem Vorhaltekreis sowie einem Fadenkreuz (Distanzmarken).
    Die optischen Systeme bestehen aus verschiedenen Prismen, Okulare und diversen „Umkehrlinsen“.
    Dadurch ensteht ein höhenverkehrtes, seitenrichtiges Bild im Gesichtsfeld des Beobachters. Infolge dieser Anordnung ist ein von hinten anfliegendes Flugzeug (Ziel) mit denselben Steuerbewegungen des Steuerknüppels ins Sichtfeld (Fadenkreuz) zu bringen, wie wenn ein vorausfliegendes Flugzeug über ein Reflexvisier.

    Quelle: www.reflexvisier.com

Weiterlesen



  • Bezeichnung: Führertochterkompass
  • Anforderungszeichen: Fl.23334
  • Gerät-Nr.: 127-113 A-2
  • Baumuster: KT / f 2
  • Hersteller: gzy=Albert Patin, Werkstätten für Fernsteuertechnik, Berlin
  • Baujahr: 1944 / 1945
  • Zubehör: Stecker, Fl.32619-1
  • Funktionsweise
  • Besonderheiten:
    • Diese Kompasstochter KT/f2 ist die letzte gebaute Variante dieses Modeltyps, „langer Bauart“, mit dem  neuen Flugzeugsymbol über der Kompassrose, ohne Lagerung der Kompassrose in der Mitte vom Deckglas. Das Gehäuse ist unlackiert, nur eloxiert.

Weiterlesen