Messerschmitt Me 109 E „Emil“

Ergänzungen von Melchner Harald zum laufenden Projekt 06.03.2006

Vorerst will ich mal was von meinem 109-E – Brett schicken. Es ist auch noch nicht fertig, aber mal zur Passprobe im Rohbau aufgebaut. Es fehlen noch die Beschriftungen und einige mechanische Anbauteile (Hebel, Fahrwerksanz. mech. usw.), die zwar praktisch alle bekannt sind, aber mechanisch noch aufbereitet und angebaut werden müssen. Ebenso fehlen noch 2 Geräte: Schußzählerkasten SKK 224 und Bediengerät für FuG VII, welche praktisch nicht zu bekommen sind und deshalb nach gebaut werden müssen. -> Brett ist also noch im Projektstadium

Zum Brett selber:

Es stammt nicht aus meiner Fertigung;
ich habe es 1997 von einem Belgischen Sammlerkollegen eingetauscht. Es wurde in England, im Rahmen von Restaurierungsprojekten von 2 orginal 109E’s gefertigt. Vermutlich wurde es mit einer Tiefziehpresse geformt. Das untere Brett hat immerhin 3mm und das ist zum Bördeln schon ziemlich viel. Bis 2mm gehts mit der Hand, sofern man eine gute Form hat. Schließlich habe ich dann noch ein oberes Brett mit Teilbestückung bei der Nachlassauktion von Karl-Heinz Wildmoser gesteigert. Da dies noch schöner war, als das was ich schon hatte, ist das jetzt eingebaut. Vermutlich stammt es aber aus der gleichen Quelle. Das alte habe ich mittlerweile verkauft. Die Rückseite ist mit original Annietmuttern versehen, die aus einem belgischen Reparaturbetrieb  stammen.

Für die Farbe gibt es eigentlich nur eine Adresse:

Farben Kiroff, Schwabacher Str. 133,
D-90763 Fürth, www.rlm-farben.de

Er ist der einzige, den ich kenne, der noch nach original-Rezeptur mischen kann. Das absolute Non-plus-ultra für solche Projekte. Herr Kiroff ist ein redseliger Mensch, man sollte unbedingt mit  ihm am Telefon sprechen, dann klappt es gut mit der Lieferung. Farben Kiroff kann ziemlich alle RLM-Töne mischen, die es gab. Auch für die verschiedenen Epochen. Er möchte nur immer  wissen, wofür man sie braucht, es gibt nämlich unterschiedliche Qualitäten, für fliegend und statisch. Die 110 im Deutschen Technik Museum Berlin ist z.B. mit Kiroff-Lack lackiert.