Monatliche Archive: Mai 2026


Angeboten wird dieser elektr. Ferndrehzahlgeber (Wechselstromgeber) für alle Drehzahlanzeiger der Bautypen Fl.20283, Fl.20284 und Fl.20286.

Das seltene Gerät befindet sich in gutem und gebrauchten Zustand. Es handelt sich dabei um ein „geflogenes Original“.

  • Bezeichnung: elektr. Ferndrehzahlgeber (Wechselstromgeber)
  • Anforderungszeichen: Fl.20285-1
  • Baumuster: EF 10
  • Hersteller: Deuta-Werke, Berlin
  • Baujahr: 1942
  • Verwendung: für elektr. Drehzahlanzeiger vom Bautyp Fl.20283 Fl.20284  und Fl.20286
  • Bemerkung: angebaut an der Halterung Fl.20285-2
  • Funktionsweise

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  • Bezeichnung: Boden-Kabelkupplung
  • Anforderungszeichen: Fl.52676 (Stecker) + Fl.52677 (Steckdose)
  • Hersteller: SK?
  • Baujahr: ca. 1942
  • Verwendung: Verbindungskupplung (Stecker und Steckdose) für Stromkabel von Bodengeräten

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Junkers Ju 290 

Die Junkers Ju 290 ist eine Weiterentwicklung des viermotorigen Passagierflugzeuges Ju 90 zum militärischen Transporter, die Anfang 1941 begonnen wurde. Wegen des dringenden Bedarfes für einen Fernaufklärer für die Seeaufklärung wurde das Flugzeug ab Februar 1943 entsprechend weiterentwickelt. In Planung war ebenso ein Fernkampfflugzeug mit Lenkwaffenbeladung für den Einsatz gegen Seeziele. Von der Ju 90 unterschied sie sich vor allem durch stärkere Triebwerke, vereinfachte und größere Tragflächen, längeren Rumpf, neues Seiten- und Höhenleitwerk und eine stark gesteigerte Reichweite.

Ursprünglich wurde die Neuentwicklung des militärischen Transporters als Ju 90 V11 bezeichnet. Bereits im Oktober 1941 wurde dann die Bezeichnung Ju 290 V1 verwendet. Der Erstflug erfolgte am 16. Juli 1942 in Dessau. Das erste Flugzeug der Transport-Serie A-1 flog am 2. Dezember 1942 zum ersten Mal. Die Serie war auf acht Flugzeuge ausgelegt, von denen aber die letzten drei zum Aufklärer A-2 umgebaut wurden. Bei allen weiteren gebauten Flugzeugen handelte es sich um Aufklärer. Mit dem letzten abgelieferten Flugzeug W.-Nr. 110196 lief die Fertigung im Juli 1944 aus. Offiziell abgerechnet wurden von Junkers 51 Serienflugzeuge – wovon sechs vor Auslieferung zerstört worden waren – sowie eine oder zwei Bruchzellen und das Versuchsmuster V1.

Der erste Einsatz der Ju 290 erfolgte zur Versorgung der eingeschlossenen 6. Armee während der Schlacht von Stalingrad. Die Ju 290 V1 wurde dort ab Anfang Januar 1943 vom Kampfgeschwader 200 verwendet.

Ab März 1943 setzte die Lufttransportstaffel 290 (LTS 290) zwei Ju 290 A-1 im Mittelmeerraum ein, wo sie im April und Mai 1943 in Tunesien verloren gingen.

Ein erheblicher Teil der gebauten Aufklärer wurde bei der Fernaufklärungsgruppe 5 (FAGr 5) verwendet, die dem Fliegerführer Atlantik der Luftflotte 3 zugeteilt war. Die Flugzeuge wurden dazu mit dem Schiffssuchgerät FuG 200 Hohentwiel ausgerüstet. Der erste Feindflug fand am 15. November 1943 über dem Atlantik statt. Bis zum 16. August 1944 wurde als Basis der Militärflugplatz Mont-de-Marsan verwendet. In dieser Zeit flog die FAGr 5 insgesamt 191 Atlantikeinsätze mit 2438 Flugstunden. Dabei gingen neun Maschinen verloren.

Das KG 200 hatte bereits im Februar 1943 eines der Transportflugzeuge erhalten und verwendete es dazu, Agenten im feindlichen Hinterland abzusetzen. Insgesamt flogen bis zum Kriegsende vermutlich sieben Ju 290 Ferneinsätze bei diesem Geschwader und versorgten zum Beispiel die angebliche Kampfgruppe Scherhorn hinter feindlichen Linien.

 

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  • Bezeichnung: Luftpumpe für die Benzinanlage von Flugzeugen (zum Aufbau des Drucks vor dem Anlassen des Motors)
  • Hersteller: Rheinische Aerowerke GmbH
  • Baujahr: ca. 1917
  • Eingebaut in: allen Flugzeugbaumustern der damailgen Zeit
  • Verwendung: Luftpumpe für die Benzinanlage zum Aufbau des Drucks vor dem Anlassen des Motors. Mit der Pumpe wurde vor dem Anlassen der Motors der Druck in der Benzinanlage aufgebaut. Wenn der Motor lief, übernahm die Funktion dann die Benzinpumpe am Motor.
  • Länge: 560 mm
  • Durchmesser: 38 mm
  • Allgemeines zum Hersteller: Die Rheinischen Aerowerke waren ein Unternehmen der Luftfahrtindustrie, das um 1910 bis Anfang der 1920er Jahre in Düsseldorf und Euskirchen Flugmotoren und Flugzeuge entwickelte und produzierte.

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  • Bezeichnung: Flugzeugkompass
  • Anforderungszeichen: Fl.XXX
  • Baumuster: VZ 36
  • Hersteller: Klevin, Prag
  • Baujahr: 1937
  • Eingebaut in: z.B. in Avia B-534
  • Besonderheiten:
    • Mischung aus verschiedenen Bauarten
    • Kompassrosensystem mit Steuerrose fast identisch mit dem des Emil-Kompasses von Askania. Sehr aufwendige Bauart, mit 2 getrennten Kompensierungseinrichtungen (N-S / W-O) , welche hinter Klappen verborgen sind. Kompasskessel ohne Ausgleichsgefäß, externe Beleuchtung von der Rückseite möglich.

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  • Bezeichnung: Flugzeug-Rumpfkompass
  • Messbereich: 0 – 360°
  • Hersteller: J. v. Petravic & Co., Wien
  • Baujahr: ca.1917
  • Werknummmer: 445
  • Besonderheiten:
    • mit Vorrichtung (Drehknopf, seitlich am Kompasskessel) zum Feststellen und Lösen der Kompassrose
    • mit abnehmbaren Steuerzeiger auf dem Deckglas
    • geätzte rote Beschriftung auf Deckglas: „Nur im Fluge: Los!“
  • Bemerkung: kardanischer Einbauhalterung und Kompensierung fehlen
  • Vergleich: hier ein baugleicher Kompass  im Lieferzustand

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  • Bezeichnung: Gestirnspeilscheibe
  • Anforderungszeichen: Fl.23265
  • Gerät-Nr.: 127-121 B-2
  • Baumuster: PS 10
  • Hersteller: gzy = Albert Patin, Werkstätten für Fernsteuertechnik, Berlin
  • Baujahr: ca. 1944
  • Eingebaut in: in mehrmotorigen Langstreckenflugzeugen
  • Funktionsweise:
    • Zur Navigieren brauchte man den Winkel zwischen der Längsachse des Flugzeugs und der eines Fixsterns wie z.B. Sirius oder dem Mond sowie den Azimut = Winkel der Höhe der Stern, und eine Menge von Tabellen sowie die genaue Uhrzeit. Die Gestirnpeilscheibe nutzt man zur Messung des Winkels zwischen der Längsachse und der Sternenposition, um auch ohne Funksignale die Position zu bestimmen. Meist wurde die Gestirnpeilscheibe in einer Sichtkuppel auf der Oberseite des Flugzeugrumpfes verwendet ( z.B. in mehrmotorigen Langstreckenflugzeugen, über dem Atlantik). Im Gegensatz zu einer einfachen Peilscheibe, die auf Yachten für Seitenpeilungen zur terrestrischen Navigation (anhand von Landmarken) genutzt wird, ist die Gestirnpeilscheibe speziell für die astronomische Navigation ausgelegt.
  • Bemerkung: Nahezu baugleich zu den Vorgängermodellen, Sonnenpeilgerät PSP, Fl.23260 und Sonnenpeilscheibe PSP/s ; Fl.23262
  •  Bestandteile:
    • Peilscheibe PS 10, Fl.23265-2
    • Transportkasten, Fl.23265-1
    • 2x Schattenstift / Peilstift (Ausführung 125 lg), Fl.23263
    • Schattenstift / Peilstift (Ausführung 148 lg), Fl.23264

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