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  • Bezeichnung: Höhenschreiber (Barograph)
  • Messbereich: 0 – 8000 m
  • Hersteller: C.P.Goerz, Berlin
  • Baujahr: 1918
  • Werknummmer: 2034
  • Besonderheiten:
    • Barometrischer Höhenmesser als Aufzeichnungsgerät. Zwei Aneroiddosen bewegen eine Schreibfeder auf einer Papier bezogenen, von einem Uhrwerk gedrehten Walze. Zeit- Höhen-Diagramme erstellt man z.B bei Prüfungsflügen.
    • Höhenkorrekturtabelle hinter Zellonscheibe am Holzkasten angebracht.
    • Prüfplombe mit Datum 13.06.1918
  • Bemerkung: Der Höhenschreiber ist ein Messgerät mit dessen Hilfe das Höhenprofil eines Fluges aufgezeichnet werden kann. Meist handelt es sich um einen speziellen Barographen, also ein registrierendes Barometer. Während des Fluges wird auf einer mit Papier bespannten Trommel der Luftdruckverlauf und somit die Höhe aufgezeichnet.
    Mit dem Höhenschreiber wird genau die Flugdauer und die zur jeweiligen Zeit erreichte Flughöhe aufgezeichnet und dokumentiert.

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  • Bezeichnung: Fahrtmesser (Drehzahlmesser) für Abtrift- und Grundgeschwindigkeitsmesser
  • Anforderungszeichen: Fl.XXX
  • Baumuster: Retax
  • Messbereich: 100 – 430 km/h (U/min)
  • Hersteller: Original-Bruhn, Berlin
  • Baujahr: 1940
  • Eingebaut in: Abtrift- und Grundgeschwindigkeitsmesser (Fl.23562, Heyde M 17)
  • Besonderheit: Spezialgerät, welches eine Drehzahl als Fahrt-Geschwindigkeit auf dem Ziffernblatt anzeigt.
  • Bemerkung: Zum Einbau im kompakten Gehäuse des Abtrift- und Grundgeschwindigkeitsmesser ist es notwendig den Gehäusflansch des Gerätes zu verändern, so das nur noch 3 Befestigungslaschen verbleiben.

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  • Bezeichnung: Aviator mit Rechenkreis
  • Anforderungszeichen: Fl.23828
  • Baumuster: ATS 4
  • Hersteller: C.Plath, Hamburg
  • Baujahr: 1937
  • Verwendung: zur Navigation über Land und See
  • Besonderheit: Umgebautes, modifiziertes Gerät zur Navigationsberechnung in Kilometern/ Stunde, anstatt in Seemeilen
  • Bemerkung: Der Aviator ist ein Rechengerät, welches einerseits die Auflösung des Winddreiecks gestattet und anderseits zum Koppeln verwendete wird.

Literaturempfehlung:

C.Plath-Fabrik nautischer Instrumente, die Dreieckrechner und die Flugzeugnavigation

Klaus Greis, 2022, ISBN: 978-3-941937-55-0, www.edition-greis.de

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  • Bezeichnung: Anlass-Magnet
  • Hersteller: Robert Bosch, Stuttgart
  • Baujahr: ca. 1918
  • Werknummmer: 100122
  • Bemerkung:
    • Wird auch als „Anlasser“ bezeichnet, da er wirklich nur zum Anlassen des Motors verwendet worden ist. Technisch gesehen ist es ein Hochspannungsmagnet. Der eigentliche Zündmagnet saß am Motor oder auch zwei bei Doppelzündung. Der Anlassmagnet wurde eingeführt, um das gefährliche Anlassen des Motors durch Anreißen des Propellers von Hand zu vermeiden. Bei ausgeschalteter Zündung wurde der Propeller durchgedreht, um im Motor bzw. in den Zylindern ein zündfähiges Gemisch zu erzeugen. Danach wurde erst die Zündung eingeschaltet und durch Drehen der Kurbel am Anlassmagneten in einem Zylinder ein Funke erzeugt. Das reichte normalerweise, dass der Motor ansprang. Den Anlassmagneten gab es in verschiedenen Ausführungen mit drei oder fünf Anschlüssen hinten. Der mit drei Anschlüssen hatte die Typenbezeichnung WZ 11435 für Doppelzündung z.B. eines Sechszylinder-Motors mit zwei Magneten. (System I) Der Anlassmagnet mit fünf Anschlüssen gehörte zur Zündanlage z.B. eines Sechszylinder-Motors mit einem Magneten. (System III) Die Kurbel war bei manchen Magneten übrigens wie ein Zündschlüssel abziehbar, um ein unbefugtes Anlassen des Motors zu vermeiden. Nach dem 1. Weltkrieg wurden solche Magneten aus ausgemusterten Flugzeugen oft in Werkstätten verwendet, um Funken für die Zündung des Schweißgeräts zu erzeugen! Dafür wurde der Anlassmagnet auf ein Brett zusammen mit einer Zündkerze montiert.

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  • Bezeichnung: Stechzirkel der Luftwaffe (Marinezirkel)
  • Anforderungszeichen: Fl.23818
  • Hersteller: ?
  • Baujahr: ca. 1943
  • Verwendung: Bestandteil von Navigationstaschen und Kästen der Luftwaffe
  • Material: Oberteil aus Duraluminium, Spitzen aus gehärtetem Stahl

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  • Bezeichnung: Fahrtmesser
  • Anforderungszeichen: 22231
  • Gerät-Nr.: 127-501 C-1
  • Baumuster: Velocom
  • Messbereich: 80 – 750 km/h
  • Hersteller: Original-Bruhn, Berlin
  • Baujahr: ca. 1941
  • Eingebaut in: z.B. Arado Ar 96, Messerschmitt Bf 109 (frühe Baumuster), Bf 110, Junkers Ju 87, Ju 88, Dornier Do 217 u.a.
  • Funktionsweise

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  • Bezeichnung: elektr. Temperaturanzeiger
  • Anforderungszeichen: Fl.XXX
  • Messbereich: 0 – 120 °C
  • Hersteller: Hartmann & Braun, Frankfurt/ Main
  • Baujahr: ca. 1935
  • Bemerkung: sehr frühes Baumuster in 57 mm Einbaunorm

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