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  • Bezeichnung: Beobachtungsuhr
  • Anforderungszeichen: Fl.23883
  • Gerät-Nr.: 127-560 A-1
  • Hersteller: Wempe, Hamburg (Bauart: Lange & Söhne)
  • Baujahr: 1941
  • Uhrwerk: Lange & Söhne, Glashütte/ Sachsen, vergoldet
  • Deckelbeschriftung: 210703 (Werknummer)
  • Besonderheiten:
    • Uhrwerk: Cal. 25T, 19 lig. H 6
    • Schwanenhals-Feinregulierung
    • Gehäuse aus Edelstahl, mattiert?
  • Bemerkung: Auf Basis der vom Reichsluftfahrtministerium in der Fl. 23883 formulierten Anforderungen an Beobachtungsuhren für die Deutsche Luftwaffe, wurden 1940 verschiedene Hersteller per Beschluss in die Pflicht genommen, die Produktion nach strengen Vorgaben aufzunehmen. Diese Uhren fanden in Form von Taschen- oder Armbanduhren Verwendung. Die Armbanduhren wurden üblicherweise mit Langriemen über der Montur getragen. Das hier gezeigte Armband ist ein modernes Reproband.
    Die Uhrwerke waren sehr präzise gefertigt und waren in der Regel auf 16 – 22 Steine gelagert. Die Armbanduhren war sehr groß dimensioniert und zum Teil mit Feinregulierung und Stoßsicherung ausgestattet.

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  • Bezeichnung: Bordfunkgerät
  • Anforderungszeichen: Ln.27410
  • Gerät-Nr.: 124-860-F
  • Baumuster: FuG 16 ZS
  • Bestandteile Geräteblock komplett:
    • Sender S.16 ZS: Ln.27411
    • Empfäner E.16 ZS: Ln.27412
    • Bediengerät BG.16 Z: 27414
  • Hersteller: dtl = Dr. Georg Seibt A.G., Berlin
  • Baujahr: 1944
  • Eingebaut in:  Schlachtflugzeuge, z.B. Focke-Wulf FW 190 F-8
  • Bemerkung: Frontplatte vom Bedienteil restauriert, Typenschildabziehbild erneuert
  • Allgemeines: Da das Bordfunkgerät FuG 16 ZS für einen anderen Verwendungszweck vorgesehen war, weicht es deutlich von den anderen Varianten des FuG 16 ab. So lag der Frequenzbereich dieser Sonderausführung für Schlachtflugzeuge zwischen 40,3 und 44,7 MHz, mit schwacher Überlappung, oberhalb der übrigen FuG 16- Funkgeräte. Das FuG 16 ZS war vornehmlich für BzE-Funkverkehr zur Verbindungstruppe vorgesehen. Zielanflug mit Sichtanzeigegerät AFN2 auf UKW-Baken war möglich.

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Hauptgerätebrett – Blindflugtafel Arado Ar 196

Es handelt sich um ein originales Hauptgerätebrett (Blindflugtafel) der AradoAr 196, als gut erhaltenen Bodenfund, ohne Instrumentierung.

Allgemeines:

Die Arado Ar 196 war ein deutsches See-Mehrzweckflugzeug der Arado Flugzeugwerke. Als einmotoriger Tiefdecker mit Schwimmern konzipiert, entwickelte sich das Baumuster zum Standard-Katapult-Bordflugzeug der Großkampfschiffe und bedeutendsten Schwimmerflugzeug Deutschlands im Zweiten Weltkrieg.

Hauptsächlich als Bordflugzeug eingesetzt, wurde es ferner als Aufklärer und U-Bootjäger verwendet. Im August 1944 wurden die letzten Ar 196 an die Luftwaffe geliefert.

An das Ausland gelieferte und von Kriegsgegnern erbeutete Maschinen flogen in der bulgarischen, norwegischen, finnischen, rumänischen und sowjetischen Luftwaffe. Einige wenige Maschinen der Ar 196 waren noch in den 1950er-Jahren in Rumänien und der Sowjetunion im Einsatz.

Folgender Geräte waren in dem Gerätebrett eingebaut:

obere Reihe von links:

mittlere Reihe von links:

untere Reihe von links:

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  • Bezeichnung: Winkelgetriebe 90°
  • Anforderungszeichen: Fl.23301
  • Baumuster: Lü 3
  • Hersteller: Askania-Werke A.G. Berlin-Friedenau
  • Baujahr: 1936
  • Verwendung. für Askania-Kurssteuerungen

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  • Bezeichnung: Einfach-Druckmesser
  • Anforderungszeichen: Fl.20516-3
  • Gerät-Nr.: 127-1075 A-1
  • Messbereich: 0 – 160 Kg/cm²
  • Hersteller: Schäffer & Budenberg, Magdeburg-Buckau
  • Baujahr: ca. 1944
  • Eingebaut in: z.B. Messerschmitt Me 163, Me 262, Arado Ar 234, Heinkel He 162, Horten Ho IX
  • Funktionsweise

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  • Bezeichnung: Fotokamera
  • Anforderungszeichen: Fl.38079
  • Baumuster: Leica IIIc
  • Werknummer: 369287
  • Hersteller: Ernst Leitz, Wetzlar
  • Baujahr: 1941
  • Verwendung: Fotokamera für militärischer Nutzung bei der Luftwaffe
  • Objektiv: „Elmar“, f = 5cm, 1:3,5, Ernst Leitz, Wetzlar, Material: Buntmetall, verchromt
  • Besonderheiten:
    • Gravur „Luftwaffen-Eigentum“ auf der Rückseite der Deckkappe und auf dem Objektiv
    • rotes Verschlusstuch
  • Allgemeines: Die Leica IIIc wurde ab 1940 gefertigt und gehört zu den Modellen welche unter anderem vom Militär genutzt wurden.
    Daher findet man bei der IIIc zum Teil Kameras mit entsprechenden Gravuren und technischen Detaillösungen, die bei anderen Leica Modellen nicht verwendet wurden.
  • Funktionsweise: Leica IIIc

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  • Bezeichnung: Fein-Grobhöhenmesser
  • Anforderungszeichen: Fl.22320
  • Baumuster: 17 c
  • Messbereich: 0 – 13 km
  • Hersteller: cro = R.Fuess, Berlin
  • Baujahr: ca. 1944
  • Besonderheit: mit verstellbaren Marken „E“ und „F“
  • Eingebaut: z.B. Focke-Wulf FW 190, Messerschmitt Bf 109
  • Funktionsweise:

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