• Bezeichnung: Generator-Luftschraube
  • Hersteller: ?
  • Baujahr: ca. 1918
  • Markierung: „Type E“, D.R.G.M.
  • Bemerkung:
    • Generatorbetrieb durch Luftschraube im Fahrtwind
    • Dieser vom Wind betriebene kleine Generator-Luftschraube hatte eine Größe von 50 cm. In der Regel wurde diese auf einen Generator zur Stromerzeugung montiert. Der Generator wurde zusammen mit dieser Luftschraube optimal gegen den Wind am Flugzeug positioniert. In vielen Fällen wurden dafür die Streben am Flugzeug verwendet. Dies konnten Fahrwerks- sowie Flügelstreben sein. Durch die Drehung der Luftschraube erzeugte der Generator elektrischen Strom für den Betrieb bordeigener Systeme durch das Bordnetz.

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  • Bezeichnung: Variometer, nach Bestellmeier
  • Messbereich: +/- 0 – 5 m/s
  • Hersteller: A.Dahl, Barmen
  • Baujahr: ca. 1923
  • Verwendung: für Ballone
  • Besonderheiten:
    • nach Bestelmeier-Prinzip
    • komplettes Gerät im Originalgehäuse (Lederkasten
      mit Cellonscheibe)

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  • Bezeichnung: Drehzahlmesser (nach Fliehpendelprinzip)
  • Messbereich: 300-1600 U/min
  • Hersteller: Wilhelm Morell, Leipzig
  • Bauart: Phylax
  • Übersetzung: 1 : 2
  • Baujahr: ca. 1915
  • Werknummmer: 44050
  • Besonderheiten: frühes Gerät mit Komplettbeschriftung des Ziffernblattes

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  • Bezeichnung: Anlass-Einspritzpumpe für Kraftstoff
  • Baumuster: Athmos
  • Hersteller: Appareils G.Malivert, Paris
  • Baujahr: ca. 1928
  • Verwendung in: z.B. Arado V1, SC I, Focke-Wulf A 32, Heinkel HE 5, HE 9, Messerschmitt M 18, M 23
  • Besonderheiten: Bauteil aus dem Automobilbau für Sport- und Rennwagen (Mercedes, Bugatti u.a.)

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  • Bezeichnung: Atemgerät für Flugzeuge (Höhenatmer)
  • Hersteller: Ahrendt & Heylandt
  • Baujahr: ca. 1918
  • Bemerekung:
    • mit Behälter für flüssigen Sauerstoff
    • außenliegende die Ventile und Anschlüsse für den Luftverteilungsbeutel sowie Manometer

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  • Bezeichnung: Förderdüse
  • Hersteller: Askania Werke A.G, Bambergwerk, Berlin
  • Baujahr: 1928
  • Verwendung: zum Betreiben von Kreiselgeräte
  • Bemerkung:
    • Dieses vergrößerte „Venturi-Rohr“ erzeugt mit dem Fahrtwind  den Unterdruck zum Antrieb von pneumatischen Kreiseln.

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  • Bezeichnung: Verbandtasche für Flugzeuge / Verbandtasch voor Vliegtuigen
  • Hersteller: Lederwaren Fabrik „De Volharding“, Amsterdamm
  • Baujahr: 1939?
  • Maße: 255 x 185 x 63 mm
  • Bemerkung: Hergestellt für die Niederländische Luftwaffe
  • Besonderheiten:
    • Beschriftung in Niederländisch
    • Identischer Nachbau der Verbandtasche für Flugzeuge, wie bei den Fliegertruppen des 1.WK verwendet
    • deutscher Hersteller
    • aus stabilen, dicken Glattleder mit geprägter Deckelbeschriftung

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  • Bezeichnung: Borduhr, Taschenchronometer
  • Messbereich: 0 – 12 Uhr / 0 – 60 Sekunden
  • Lieferer: Allion à Versailles
  • Hersteller: ?, Schweiz
  • Baujahr: ca. 1918
  • Uhrwerk: vergoldet, schweizer Fabrikat
  • Gehäuse: Nickel
  • Ziffernblattbeschriftung: “Allion à Versailles”, “Propriètè De L`Aviation Militaire”
  • Verwendung: in der französischen Militärfliegerei des 1.WK
  • Besonderheit: sehr große Bauform- 65mm ohne Krone

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  • Bezeichnung: Anlass-Magnet
  • Hersteller: Robert Bosch, Stuttgart
  • Baujahr: ca. 1916
  • Werknummmer: 15355
  • Bemerkung:
    • Wird auch als „Anlasser“ bezeichnet, da er wirklich nur zum Anlassen des Motors verwendet worden ist. Technisch gesehen ist es ein Hochspannungsmagnet. Der eigentliche Zündmagnet saß am Motor oder auch zwei bei Doppelzündung. Der Anlassmagnet wurde eingeführt, um das gefährliche Anlassen des Motors durch Anreißen des Propellers von Hand zu vermeiden. Bei ausgeschalteter Zündung wurde der Propeller durchgedreht, um im Motor bzw. in den Zylindern ein zündfähiges Gemisch zu erzeugen. Danach wurde erst die Zündung eingeschaltet und durch Drehen der Kurbel am Anlassmagneten in einem Zylinder ein Funke erzeugt. Das reichte normalerweise, dass der Motor ansprang. Den Anlassmagneten gab es in verschiedenen Ausführungen mit drei oder fünf Anschlüssen hinten. Der mit drei Anschlüssen hatte die Typenbezeichnung WZ 11435 für Doppelzündung z.B. eines Sechszylinder-Motors mit zwei Magneten. (System I) Der Anlassmagnet mit fünf Anschlüssen gehörte zur Zündanlage z.B. eines Sechszylinder-Motors mit einem Magneten. (System III) Die Kurbel war bei manchen Magneten übrigens wie ein Zündschlüssel abziehbar, um ein unbefugtes Anlassen des Motors zu vermeiden. Nach dem 1. Weltkrieg wurden solche Magneten aus ausgemusterten Flugzeugen oft in Werkstätten verwendet, um Funken für die Zündung des Schweißgeräts zu erzeugen! Dafür wurde der Anlassmagnet auf ein Brett zusammen mit einer Zündkerze montiert.

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