Verwendung: Fotokamera mit militärischer Nutzung bei der Luftwaffe
Objektiv: „Elmar“, f = 5cm, 1:3,5, Ernst Leitz, Wetzlar, Material: Buntmetall, verchromt
Besonderheiten:
Gravur „Luftwaffen-Eigentum“ auf Deckkappe des Gehäuses wurde entfernt, am Objektiv vorhanden
späte Luftwaffenversion mit grau lackiertem Gehäuse (üblich war ein verchromtes Kameragehäuse)
die Leica IIIc wurde zwischen 1942 und 1944 aufgrund des Mangel an Chrom mit grauer Lackierung und silber verchromten Bedienelementen hergestellt
„K“ auf Verschlussvorhang und hinter der Werknummer steht für kugelgelagerter Verschluß (Besonderheit für militärische Nutzung)
Allgemeines: Die Leica IIIc wurde ab 1940 gefertigt und gehört zu den Modellen welche unter anderem vom Militär genutzt wurden.
Daher findet man bei der IIIc zum Teil Kameras mit entsprechenden Gravuren und technischen Detaillösungen, die bei anderen Leica Modellen nicht verwendet wurden.
Eingebaut in: z.B. Heinkel He 111, He 177, Junkers Ju 88
Verwendung: Bestandteil der UKW-Drehfunkfeuer-Empfangsanlage FuG 121 „Erika“-Borgerät (siehe „Bordfunkgeräte- Vom Funksender zum Bordradar“, Fritz Trenkle, 1986)
Bemerkung: Die UKW-Drehfunkfeuer-Empfangsanlage FuG 121 „Erika“ sollte zusammen mit einem Rechner von Carl Zeiss nur in Sonderflugzeugen für den Blindbombenwurf auf Einzelziele eingesetzt werden und wurde nur in sehr geringen Stückzahlen produziert.
Bezeichnung: Bedienhebel für Farbglasbügel des Revi 16
Anforderungszeichen: Fl.XXX
Hersteller: ?
Baujahr: ca. 1944
Eingebaut an: Reflexvisier Revi 16B, am Bügel für Farbglas mit 2 kurzen Schrauben (Linsenkopf, M3)
Bemerkung: Der Zusatzhebel dient zur Betätigung des Bügels für das Farbglas. Dadurch wurde das Vorschalten des Farbglases bei Sonnen- und Gegenlicht für den Flugzeugführer im Einsatz stark erleichtert, da die Betätigung des Bügels mit Handschuhen sehr schwierig war, besonders wenn das Revi 16 unter dem Windschutzaufbau montiert war, wie z.B. bei der FW 190 / Ta 152