Objektiv: Biotar 2 : 4 cm F= 4 cm, Carl-Zeiss, Jena, Werknummer: 2513886 (Buntmetall, verchromt)
Bildformat: 24 x 24mm
Aufzug: Federwerk für max. 375 Aufnahmen (rechts), Nachziehwerk (links)
Verschluss: Rotationsverschluss, B, 1/2 – 1/500
Baujahr: ca.1942
Verwendung: zur Schusskontrolle (Trefferkamera)
Beschreibung: Luftwaffenkamera ist ein Robot II mit fest angesetztem 10 Meter Magazin, auch als Robot 375 bezeichnet. Eine große Grammophon-Feder transportiert den gesamten Film zum Aufzug weiter. (ca. 375 Bilder).Elektrischem Auslöser mit Steuergerät und Auslöseknopf. Wir glauben, dass zwei Serien von 100 Kameras hergestellt wurden (Nr. D47001 – D47100 + D58001 – D58100)Beim Robot 375 wurden teilweise Objektive mit der neuen “Transparenz Vergütung” von Zeiss eingesetzt. Diese Objektive mit dem roten T und einer Serien Nummer unter 3 Millionen sind heute nur sehr selten zu finden.
Bemerung: Der Zeiger ist mit einer Membran verbunden, auf die die beiden Messdrücke aus dem Mutterkompass einwirken. Der Druckunterschied wird als Kursabweichung nach links oder rechts angezeigt.
Abdeckhaube (verbleibt immer im Flugzeug), Fl.50859
Eingebaut in: z.B. Messerschmitt Bf 110 , Bf 109, Me 262 , Focke-Wulf Fw 190 A/D/F
Bemerkung: Mit Hilfe des Zünderschaltkastens konnte der Flugzeugführer oder Bombenschütze die Abwurfwaffen „scharf schalten“ und gleichzeitig auch den Bombenzünder aus „MV“ = mit Verzögerung oder „OV“ = ohne Verzögerung schalten. Außerdem konnte man beim Abwurf zwischen Sturzflug oder Waagerechtflug des eigenen Flugzeuges wählen.
Besonderheiten: druckdichte Ausführung für Druckkabinen
Bemerkung: Beim Meßwerk handelt es sich um eine stark vereinfachte Bauweise, was typisch ist für die Endkriegsphase. Viele Geräte wurde „entfeinert“ auf Grund mangelnder Kapazitäten, Rohstoffe und Rationalisierungsmaßnahmen.