Eingebaut in: z.B. Heinkel He 111, He 177, Junkers Ju 88
Verwendung: Bestandteil der UKW-Drehfunkfeuer-Empfangsanlage FuG 121 „Erika“-Borgerät (siehe „Bordfunkgeräte- Vom Funksender zum Bordradar“, Fritz Trenkle, 1986)
Bemerkung: Die UKW-Drehfunkfeuer-Empfangsanlage FuG 121 „Erika“ sollte zusammen mit einem Rechner von Carl Zeiss nur in Sonderflugzeugen für den Blindbombenwurf auf Einzelziele eingesetzt werden und wurde nur in sehr geringen Stückzahlen produziert.
Eingebaut in: Kampfflugzeugen mit eingebauter „Knickebein- Anlage“
Bemerkung: Die Uhr ist unter der Bezeichnung „X-Uhr“ bekannt. Um den Kampfflugzeugen den Hin- und Rückflug zu den Einsatzorten bei schlechtem Wetter oder in der Nacht zu erleichtern, wurde eine UKW- Leitstrahlanlage für große Entfernungen, „Knickebein“ FuSAn 721, von Telefunken entwickelt. Die ersten Einsätze mit „X-Geräten“ gegen Punktziele in England erfolgten vermutlich im Spätsommer 1940, und erfolgtem mit außerordentlicher Präzision.
Funktionsweise: Da ein Magnetkompass in Panzerfahrzeugen unwirksam ist, wurden einige Kampfpanzer (Führungsfahrzeuge) mit Kurskreiseln ausgerüstet, zur besseren Orientierung in unübersichtlichem Gelände und bei Nachteinsätzen. Grundsätzlich wurde er gebraucht, wenn man von Straßen abfuhr und man sich in offenem Gelände mit wenigen Anhaltspunkten orientieren musste.
Besonderheit: ungebrauchter Zustand, im originalen Transportkasten mit Ersatzteilen