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  • Bezeichnung: Flugzeug-Tragflächenkompass
  • Messbereich: 0 – 360°
  • Hersteller: C.Plath, Hamburg, Pfadfinder für Aviatik GmbH
  • Baujahr: ca.1916
  • Werk-Nr.: 2346
  • Besonderheiten:
    • Einbau in der Tragfläche, in unmittelbarer Sichtnähe des Flugzeugführers.
    • Dadurch wurde keine Kompensierung benötigt, da keine magnetischen Teile (Stahl) in unmittelbarer Nähe des Einbauortes verbaut waren.
    • mit Steuerzeiger im Deckglas
    • mit kardanischem Ring, Einbauhalterung fehlen

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  • Bezeichnung: Fein-Grobhöhenmesser
  • Anforderungszeichen: Fl.22320
  • Baumuster: 17 c
  • Messbereich: 0 – 13 km
  • Hersteller: cro = R.Fuess, Berlin
  • Baujahr: ca. 1944/ 1945
  • Eingebaut: z.B. Focke-Wulf FW 190, Messerschmitt Bf 109
  • Funktionsweise:

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Angeboten wird dieser originale und sehr gut erhaltene Sammelteller mit der mehrfarbigen Abbildung eines Abzeichens für Beobachtungsoffiziere aus Flugzeugen, Preußen, wie es ab 1914 bis 1918 verliehen wurde.
Der Teller stammt vermutlich aus dem Besitz eines ehemaligen Preußischen Beobachtungsoffizieres und gehört eventuell zu einem Speiseservice.
Der Porzellanteller hat einen Durchmesser von 213 mm und ist unbeschädigt. Es gibt neben leichten Gebrauchsspuren keine Risse oder Abplatzer.

Den genauen Zustand bitte den zahlreichen Fotos entnehmen!

Die Originalität wird garantiert!

Hintergrundwissen zum Abzeichens für Beobachtungsoffiziere aus Flugzeugen:
Das Abzeichen für Beobachtungsoffiziere aus Flugzeugen wurde am 27. Januar 1914 durch Kaiser Wilhelm II. gestiftet.
Die Verleihung konnte durch die General-Inspektion des Militär-Verkehrswesens an Beobachtungsoffiziere der Fliegertruppen erfolgen. Die Voraussetzungen waren:
  • eine zurückgelegte Flugzeugentfernungsstrecke von mindestens 1000 km als Beobachter
  • erfolgreiche Prüfung für Technische Flugzeughilfe bzw. erfolgreiche Wiederholungsprüfung der technischen Flugzeughilfe
  • durchgeführte Erkundungsflüge
  • Befähigungszeugnis als Beobachtungsoffizier
Offered is this original and very well preserved collector’s plate with the multi-coloured image of a badge for observation officers from aircraft, Prussia, as it was awarded from 1914 to 1918.
The plate probably comes from the possession of a former Prussian observation officer and possibly belongs to a dinner service.
The porcelain plate has a diameter of 213 mm and is undamaged. Apart from slight signs of use, there are no cracks or chips.

Please refer to the numerous photos for the exact condition!

Originality is guaranteed!

 

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Angeboten wird dieser seltene und originale Kommandohöhenmesser für den Vorhalterechner IVR 1 zum Bombenabwurf (Fl.52840) der Bombenzielanlage BZA 1.

Das Gerät mit dem Anforderungszeichen Fl.22301 wurde vermutlich 1944 in der Endkriegsphase hergestellt.

Eingebaut war der Kommandohöhenmesser im Vorhalterechner IVR 1 der Bombenzielanlage BZA 1.

Das Gehäuse aus rotbraunem Bakelit ist unbeschädigt, das Typenschildabziehbild perfekt erhalten.

Die Fotos des Vorhalterechners IVR 1 der Bombenzielanlage BZA 1 dienen nur zur Ansicht des Einbauortes des Kommandohöhenmessers!

Den genauen Zustand bitte den zahlreichen Fotos entnehmen!

Die Originalität wird garantiert!

  • Bezeichnung: Kommandohöhenmesser
  • Anforderungszeichen: Fl.22301
  • Messbereich: ?
  • Hersteller: dom = Westfälische Metall-Industrie A.G., Lippstadt
  • Baujahr: ca.1944
  • Eingebaut in: einigen späten Baumustern der Junkers Ju 88 A zur Erprobung der Bombenzielanlage BZA 1
  • Verwendung: Bauteil im Vorhalterechner IVR 1 zum Bombenabwurf (Fl.52840) der Bombenzielanlage BZA 1

This rare and original command altimeter for the IVR 1 pre-set computer for bomb release (Fl.52840) of the BZA 1 bomb aiming device is now available.

The device with the requirement code Fl.22301 was probably manufactured in 1944 during the final phase of the war.

The command altimeter was installed in the IVR 1 advance calculator of the BZA 1 bomb aiming device.

The reddish-brown Bakelite housing is undamaged and the type plate decal is in perfect condition.

The photos of the IVR 1 pre-set computer of the BZA 1 bomb sighting device are only intended to show the installation location of the command altimeter!

Please refer to the numerous photos for the exact condition!
Originality is guaranteed!

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Angeboten wird diese originale Steckverbindung, bestehend aus 2 Gerätesteckern vom Hersteller Busch & Jaeger, Lüdenscheid (Bauart Siemens).

Die Bauteile sind in gutem, leicht gebrauchten Zustand. Solche Steckverbindungen wurden in nahezu allen Flugzeugbaumustern der Luftwaffe im Bereich der Bordelektrik verwendet.

Die eingesetzten runden Platinen (Stecker, Steckdose) sind variabel tauschbar gegen andere Varianten mit unterschiedlicher Anzahlen an Polen.

Den genauen Zustand bitte den zahlreichen Fotos entnehmen!

On offer is this original plug connection, consisting of 2 appliance plugs from the manufacturer Busch & Jaeger, Lüdenscheid (Siemens type).

The components are in good, slightly used condition. Such connectors were used in almost all Luftwaffe aircraft models in the on-board electrical system.

The round circuit boards used (plug, socket) are variably interchangeable with other variants with different numbers of poles.

Please refer to the numerous photos for the exact condition!

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  • Bezeichnung: Netzanschlussgerät
  • Anforderungszeichen: Ln.27466-1
  • Gerät-Nr.: 124-4503 A
  • Baumuster: NA 6a
  • Hersteller: bou = Telefunken Gesellschaft für drahtlose Telegraphie mbH, Berlin / Erfurt
  • Baujahr: 1944

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Angeboten wird dieses originale und sehr dekorative, seltene „Zigarrenraucher-Tischset“ aus dem 1.Weltkrieg.

Der Sockel besteht aus einem Stück originalem Holzpropeller, welcher mit Schellack poliert wurde.

Das Propellerstück ist mit der Fliegertruppen-Abnahme gekennzeichnet „GEPRÜFT FLZ“(FLZ = Fliegertruppen-Zeugamt). Auf dem Sockel ist ein zylindrischer Zigarrenschneider und eine kleine Ablageschale montiert.

Solche Sets wurden gern in den Offizierskasinos der Fliegertruppe genutz. Für das Basismaterial wurden beschädigte Holzpropeller genutzt, aus dem vielfältig Dekorationen und Nutzgegenstände, meist von den Flugzeugwarten oder Flugzeugtischlern hergestellt wurden.

Das Tischset befindet sich in recht gutem, gebrauchtem Zustand und ist funktionell.

Die Originalität wird garantiert!

On offer is this original and very decorative, rare ‘cigar smoker’s table set’ from the First World War.

The base consists of a piece of original wooden propeller, which has been polished with shellac.

The piece of propeller is labelled ‘GEPRÜFT FLZ’ (FLZ = Fliegertruppen-Zeugamt). A cylindrical cigar cutter and a small storage tray are mounted on the base.

Such sets were often used in the officers‘ messes of the air force. Damaged wooden propellers were used for the base material, from which various decorations and utensils were made, mostly by the aeroplane attendants or aircraft carpenters.

The table set is in quite good, used condition and is functional.

The originality is guaranteed!

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Nachbau Führergerätetafel mit Windschutzaufbau

Klemm L 20 (ca. 1929) 

 

 

Die L 20 wurde als Leichtflugzeug konstruiert, das für einen Serienbau geeignet sein sollte. 83 Stück wurden von 1924 bis 1929 ausgeliefert, die vereinzelt bis Mitte der 1930er Jahre geflogen sind. Die L 25 war ab 1928 das Nachfolgemuster mit rund 480 Stück.

Die Instrumentierung der L 20 am vorderen Sitz, von dem sie auch einzeln geflogen wurde, bestand aus:

Drehzahlmesser Jaeger oder Deuta bis 3000 U/min, Kompass Ludolph FK 1, Fahrtmesser Bruhn bis 150 km/h, Zündschalter, Höhenmesser Lufft bis 4000 m, Borduhr Doxa. Eine Benzinuhr von Maximall saß auf dem Rumpf davor.

Am hinteren Sitz befanden sich ein Drehzahlmesser, ein Fahrtmesser und eine Borduhr.

Der rekonstruierte Aufbau zeigt die Instrumentierung am vorderen Sitz. Der Drehzahlmesser von Jaeger bis 4000 U/min hat einen etwas zu hohen Meßbereich, ist aber prinzipiell passend und aus der Zeit. Der Fahrtmesser von Westendarp und Pieper (Bruhn) bis 200 km/h sind spätere Geräte und stammen aus einer Klemm L 25. Auch der Kompass FK 6 von Ludolph ist ein späteres Gerät.

Somit stellt die Instrumentierung die Ausrüstung einer späten L 20 dar oder vielleicht auch noch einer frühen L 25, die am Pilotensitz ebenfalls den gleichen Rumpfquerschnitt hatte.

Zum Ende der 1920er Jahre gab es zahlreiche Zwitter zwischen Klemm L20 und L25 (Instrumentierung, Motorisierung, Leitwerksposition, etc.).

Peter W.Cohausz, 2026

 

 

Verbaute Instrumente:

Quelle: alle Fotos und Text Archiv Peter W. Cohausz

 

Instrumentierung Klemm L 20 ab Werk (Werksaufnahme)

Klemm L 20 (Werksaufnahme)

Klemm L 25 a (Werksaufnahme)

Quelle: alle Fotos und Text Archiv Peter W. Cohausz

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