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  • Bezeichnung: Navi 3
  • Anforderungszeichen: Fl.52480
  • Gerät-Nr.: 127-1509 A-1
  • Baumuster: Navi 3
  • Hersteller: dpv = Zeiss-Jkon A.G Dresden
  • Baujahr: ca. 1944
  • Eingebaut in: Junkers Ju 88, Siebel Si 204
  • Besonderheiten:
    • Diente in Verbindung mit einer Stoppuhr und beiliegender Tabelle zur Ermittlung eines Vorhaltewinkels für den Bombenabwurf. Wurde in der Ju 88 sowie in der Siebel Si 204 eingesetzt. Das Navi war bei diesen Flugzeugtypen im Rumpfbug eingebaut. Das Navi 3 wurde in Verbindung mit der „Vorhalte Rechenscheibe für Navi“ Fl 52771 eingesetzt !

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  • Bezeichnung: Höhenmesser
  • Messbereich: 0 – 5000 m
  • Hersteller: G.Lufft, Stuttgart
  • Baujahr: ca. 1918
  • Besonderheiten:
    • Mit zusätzlicher Luftdruckskala für ein besseres Justieren.
    • Bezifferung teilweise mit Leuchtmasse belegt
    • 3 Aufhängeösen am Gehäuse zur erschütterungsarmen Aufhängung im Führerraum oder Spannturm

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  • Bezeichnung: Flakaufnahmekammer 40 (Flak-Schmalfilm-Gerät)
  • Anforderungszeichen: Fl.XXX
  • Hersteller: Siemens, Berlin
  • Baujahr: ca. 1943
  • Objektiv: Xenon, F:2, f= 1,6cm, Schneider-Kreuznach
  • Einbauort: an Flak-Kommandogeräten großer Flakbatterien
  • Verwendung: zur Anzeige-Dokumentation beim Flakschießen, beim Übungsschießen und an Flak-Kommandogeräten großer Flakbatterien

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  • Bezeichnung: Beobachtungsuhr
  • Anforderungszeichen: Fl.23883
  • Gerät-Nr.: 127-
  • Bauart: Durowe
  • Baumuster: B
  • Hersteller: Walter Storz, Pforzheim
  • Baujahr: ca. 1944
  • Uhrwerk: Stowa, versilbert, 20 Steine
  • Werk-Nr.: 6469
  • Besonderheiten:
    • Gehäuse grau lackiert
    • Schwanenhals-Feinregulierung
  • Bemerkung: Auf Basis der vom Reichsluftfahrtministerium in der Fl. 23883 formulierten Anforderungen an Beobachtungsuhren für die Deutsche Luftwaffe, wurden 1940 verschiedene Hersteller per Beschluss in die Pflicht genommen, die Produktion nach strengen Vorgaben aufzunehmen. Diese Uhren fanden in Form von Taschen- oder Armbanduhren Verwendung. Die Armbanduhren wurden üblicherweise mit Langriemen über der Montur getragen.
    Die Uhrwerke waren sehr präzise gefertigt und waren in der Regel auf 16 – 22 Steine gelagert. Die Armbanduhren war sehr groß dimensioniert und zum Teil mit Feinregulierung und Stoßsicherung ausgestattet.

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  • Bezeichnung: Fotokamera
  • Anforderungszeichen: Fl.38079
  • Baumuster: Leica IIIc
  • Werknummer: 387905
  • Hersteller: Ernst Leitz, Wetzlar
  • Baujahr: 1943
  • Verwendung: Fotokamera mit militärischer Nutzung bei der Luftwaffe
  • Objektiv: „Elmar“, f = 5cm, 1:3,5, Ernst Leitz, Wetzlar, Material: Buntmetall, verchromt
  • Zubehör: Bereitschaftstasche aus Leder
  • Besonderheiten:
    • Gravur „Luftwaffen-Eigentum“ auf  Objektiv ( an der Deckkappe des Gehäuses entfernt)
    • späte Luftwaffenversion mit grau lackiertem Gehäuse (üblich war ein verchromtes Kameragehäuse)
    • die Leica IIIc wurde zwischen 1942 und 1944 aufgrund des Mangel an Chrom mit grauer Lackierung und silber verchromten Bedienelementen hergestellt
  • Allgemeines: Die Leica IIIc wurde ab 1940 gefertigt und gehört zu den Modellen welche unter anderem vom Militär genutzt wurden.
    Daher findet man bei der IIIc zum Teil Kameras mit entsprechenden Gravuren und technischen Detaillösungen, die bei anderen Leica Modellen nicht verwendet wurden.
  • Funktionsweise: Leica IIIc

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  • Bezeichnung: Knüppelgriff KG 12 E
  • Anforderungszeichen: Fl.47945-3
  • Gerät-Nr.: 102-56E
  • Baumuster: KG 12 E
  • Hersteller: Bruhn-Werke, Berlin (Bauart: Luftfahrt-Apparatebau G.m.b.H., Berlin)
  • Baujahr: ca. 1943
  • Besonderheiten: im Griff integrierter Richtungsgeber (Kuppelschalter) für Kurssteuerung

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