Generator-Luftschraube, Reschke, 1918


  • Bezeichnung: Generator-Luftschraube
  • Hersteller: Franz Reschke G.m.b.H, Berlin
  • Baujahr: ca.1918
  • Bemerkung:
    • Generatorbetrieb durch Luftschraube im Fahrtwind
    • Dieser vom Wind betriebene kleine Generator-Luftschraube hatte eine Größe von 50 cm. In der Regel wurde diese auf einen Generator zur Stromerzeugung montiert. Der Generator wurde zusammen mit dieser Luftschraube optimal gegen den Wind am Flugzeug positioniert. In vielen Fällen wurden dafür die Streben am Flugzeug verwendet. Dies konnten Fahrwerks- sowie Flügelstreben sein. Durch die Drehung der Luftschraube erzeugte der Generator elektrischen Strom für den Betrieb bordeigener Systeme durch das Bordnetz.

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Instrumentenbrettlampe, Bosch, 1920


  • Bezeichnung: Instrumentenbrettlampe
  • Hersteller: Robert Bosch A.G., Stuttgart
  • Baujahr: ca. 1920
  • Bemerkung:
    • Wurde z.B. in verschiedenen Heinkel-Typen verwendet. Sie funktioniert mit 12 Volt Betriebsspannung. Die Kappe mit der Lichtöffnung ist verdrehbar. Der Ein- und Ausschalter ist der runde Knopf am Fuß, der praktisch quer durch die Lampe geht. Hierfür wurde also kein zusätzlicher Schalter benötigt. In Flugzeugen wurde jedoch oft ein Verdunkler davorgeschaltet. Bei voller Spannung ist sie relativ hell. Ursprünglich stammt sie ebenfalls aus dem Automobilbau und wurde z.B. in Mercedes-Sportwagen verwendet.

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Förderdüse, Askania, 1928


  • Bezeichnung: Förderdüse
  • Hersteller: Askania Werke A.G, Bambergwerk, Berlin
  • Baujahr: ca. 1928
  • Bemerekung:
    • Dieses vergrösserte “Venturi-Rohr” erzeugt mit dem Fahrtwind den Unterdruck zum Antrieb von pneumatischen Kreiseln.

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Wolkenspiegel, R.Fuess, 1918


  • Bezeichnung: Wolkenspiegel
  • Messbereich: 0 – 360°
  • Hersteller: R.Fuess, Berlin
  • Baujahr: ca. 1918
  • Besonderheit: Gehäuselackierung in feldgrau
  • Verwendung: Zur Bestimmung der Bewölkungsdichte und der Zugrichtung der Wolken. Das Gerät wurde auf einem Stativ mit drehbarer, kardanischer Halterung montiert und nach der korrekten Himmelsrichtung ausgerichtet.
  • Der Wolkenspiegel besteht aus einem gewöhnlichen und einem schwarzen, rückseitig aneinandergelegten Spiegel mit eingeritzter Windrose. Meist wird der schwarze Spiegel benutzt, der helle nur bei sehr schwach beleuchteten Wolken. Vor jeder Beobachtung wird der Spiegel horizontal so gestellt dass „N“ nach Norden gerichtet ist.Der Beobachter stellt sich so, dass er im kleinen zentralen Kreis eine charakteristische Stelle der Wolke erblickt und beobachtet, nach welcher Seite sich das Wolkenbild hinbewegt. Die dieser Richtung entgegengesetzte gibt die Richtung an, aus der die Wolken kommen. Danach bestimmt man die Zeit, in der die gewählte Stelle der Wolken im Spiegel eine bekannte Strecke zurücklegt, z. B. den 2 cm langen Weg von einem Kreise bis zum nächsten. Die gesuchte Winkelgeschwindigkeit ist dann gleich der Länge des Weges, den das Spiegelbild gemacht hat, dividiert durch das Produkt aus der Anzahl Sekunden, die zu diesem Weg erforderlich waren, und dem Abstand des Auges vom Spiegel.

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Generator mit Luftschraubenantrieb, Telefunken, 1916


  • Bezeichnung: Generator mit Luftschraubenantrieb
  • Hersteller: Telefunken, Berlin (J.d Flieg)
  • Flugzeugbaumuster:  D-Typen
  • Baujahr: ca. 1916
  • Besonderheiten:
    • Generatorbetrieb durch Luftschraube im Fahrtwind
    • Dieser vom Wind betriebene kleine Generator-Luftschraube hatte eine Größe von 50 cm. In der Regel wurde diese auf einen Generator zur Stromerzeugung montiert. Der Generator wurde zusammen mit dieser Luftschraube optimal gegen den Wind am Flugzeug positioniert. In vielen Fällen wurden dafür die Streben am Flugzeug verwendet. Dies konnten Fahrwerks- sowie Flügelstreben sein. Durch die Drehung der Luftschraube erzeugte der Generator elektrischen Strom für den Betrieb bordeigener Systeme durch das Bordnetz.

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Gashebel, Roland, 1918


  • Bezeichnung: rastbarer Leistungshebel (Gashebel)
  • Hersteller: Roland Luft-Fahrzeug Gesellschaft, Berlin
  • Baujahr: ca. 1918
  • Bemerkung:
    • rastbarer Leistungshebel
    • Der Gashebel war rastbar, um den Piloten zu entlasten, dass er nicht dauernd prüfen musste, ob die Stellung noch eingehalten ist. Bei Vibrationen durch den Motor, die bei den damaligen Flugzeugen durchaus häufig auftreten konnten, hätte sich ein normaler Hebel möglicherweise verstellt.

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