Flugzeugbaumuster: z.B. Arado V1, Junkers A 50, G 31, Messerschmitt M 18, M 23 u.a.
Besonderheiten:
Vom Alter her stammt das Gerät aus der 2. Hälfte bis Ende der 1920er Jahre. Das erkennt man an der Art der Einbauhalterung hinten mit der Klammer und den Rändelmuttern und am schwarzen Zifferblatt mit weißen Zahlen.
Diesen Fahrtmessertyp finden man z.B. auch in der Junkers A50 im Deutschen Museum (1931), in der Arado V 1 (1928) oder in der Junkers G 31 (1928).
Die Fokker D VII. kam wurde 1917/18 gebaut. Es ist allenfalls möglich, dass so ein Fahrtmesser vielleicht in einer schweizer oder holländischen Fokker D VII zum Einsatz kam, da diese Maschinen bis in die 1930er Jahre flogen
Der Hersteller Westendarp & Pieper, ging später in die Firma „Original-Bruhn“ über
Das Teil hat nichts mit der Fliegerei zu tun sonder wurde im Bereich der Wetterbeobachtung eingesetzt.
Wilhelm Morell ist in den 1920`er Jahren von Leipzig nach Berlin-Kreuzberg umgezogen. Der Name änderte sich dann nochmals Anfang der 1930`er Jahre in Deuta-Morell, und danach in Deuta-Werke bis zum Kriegsende. Weiterlesen
Messbereich: 20 – 150 km/h / 5 – 40 m/s (Windgeschwindigkeit)
Hersteller: Julius Drach, Wien (Lizenz: Wilhelm Morell, Leipzig)
Baujahr: ca. 1917
Werknummmer: 36687
Besonderheiten:
Ein frühes Gerät oder auch für Schulflugzeuge, die keine höheren Geschwindigkeiten erreicht haben.
In den 1920er Jahren auch noch für Segelflugzeuge und Sportflugzeuge verwendet.
Bezeichnung: Staudruck-Fahrtmesser mit Düsen-Saugrohr „Luftstrommesser-Bruhn“
Messbereich: 40 – 250 km/h
Hersteller: Westendarp & Pieper, Berlin
Baujahr: ca. 1918
Werknummmer: 6433
Besonderheiten:
Hier die Variante mit der Düse zur Montage an der Tragflächenstrebe. Nachweisbar ist diese Konfiguration zum Beispiel an Albatros C-Typen, das sind zweisitzige Aufklärer und Kampfflugzeuge.
Der Hersteller Westendarp & Pieper, ging später in die Firma „Original-Bruhn“ über
Hersteller: Dr. Paul Holitscher & Co., Wien, Bauart: Dr. Th. Horn, Leipzig
Baujahr: ca. 1915
Werknummmer: 54693
Besonderheiten:
Der Fahrtwind treibt die kleine Luftschraube an. Ein Fliehpendel wandelt die Drehbewegung in einen, der Drehzahl entsprechenden Zeigerausschlag um, welcher als Geschwindigkeit angezeigt wird.