Um den Einbau, außerhalb des Luftschraubeneinflusses zu erleichtern, sind Geber (Schalenkreuz-Anemometer) und Anzeiger bei diesem Fernübertragungsgerät getrennt. Der Fahrtwind treibt hier das Schalenkreuz an, welches mit einem Generator (Dynoamo) gekoppelt ist. Die erzeugte Spannung wird proportional am Anzeigegerät als Geschwindigkeit angezeigt
Dieses Gerät besitzt ein dichtes Gehäuse mit Anschlüssen für Gesamtdruck und stat. Druck (aus einem Prandtl-Rohr). Der resultierende Staudruck lässt sich in mm Wassersäule oder als Geschwindigkeit (km/h) in der jeweiligen Höhe ablesen.
Gut zu erkennen die beiden Staurohr-Anschlüsse- rot = Druckwirkung und blau = Saugwirkung
Fahrtmesser mit provisorischer Skala für zwei Höhenbereiche. Dem Gerät wurde der statische Druck durch das Gehäuse, der Gesamtdruck von einem einfachen Staurohr zugeführt. Die Messung mit offenem Gehäuse erwies sich als unpräzise.
Mit der Öffnung in Flugrichtung nimmt das Staurohr den Gesamtdruck (Summe aus Staudruck und statischem Druck) des einströmenden Fahrtwindes auf. Der statische Druck muss gesondert erfasst werden.