• Bezeichnung: Führerkompass
  • Anforderungszeichen: 23220
  • Baumuster: Z 7gk
  • Messbereich: 0 – 360 °
  • Hersteller: C.Plath, Hamburg
  • Baujahr: 1937
  • Besonderheiten: mit einstellbarer Kursvorwahl in der Frontblende
  • Baubeschreibung: Das Kompassgehäuse des „Z7g“ besteht aus Bakelit. Der als Glaskugel ausgebildete Kompasskessel wird durch eine Bakelitblende (Ring) gehalten. Auf der Blende sind Fl- Nummer, der Hersteller, Baumusterbezeichnung und die Werknummer (rot unterlegt) vermerkt. Um einen erschütterungsarmen Gebrauch zu gewährleisten, befindet sich ein stabiler Gummiformring zwischen Blende und Kompassgehäuse. Der Gummiformring ist mit dem Gehäuse fest verschraubt. Die Blende wird beim Einbau, mittels langer Schrauben (Buntmetall, M4) sowohl mit dem Kompassgehäuse verbunden, als auch in der Gerätetafel befestigt.
  • Funktionsweise

Weiterlesen



  • Bezeichnung: Notkompaß
  • Anforderungszeichen: Fl.23323
  • Baumuster: NK 40
  • Hersteller: W.Ludolph, Wesermünde
  • Baujahr: ca. 1943
  • Funktionsweise
  • Besonderheiten:
    • Kompass in originaler Holztransportkiste, samt diverser Teile für die Einbauhalterung. Der Notkompaß fand Verwendung bei Seefahrzeugen der  Luftwaffe (Hilfsschiffe der Luftwaffe).

Weiterlesen



  • Bezeichnung: Führertochterkompass mit elektr. Basisverstellung
  • Anforderungszeichen: Fl.23371
  • Gerät-Nr.: 127-177 A-1
  • Baumuster: PKT / f4
  • Hersteller: Patin, Berlin
  • Baujahr: ca. 1943
  • Eingebaut in: z.B. Heinkel He 219

Weiterlesen




  • Bezeichnung: Funkbeschicker
  • Anforderungszeichen: Fl.23373
  • Gerät-Nr.: 127-179 A-1
  • Baumuster: PFB-11
  • Hersteller: gzy = Albert Patin, Werkstätten für Fernsteuertechnik, Berlin
  • Baujahr: ca. 1944

Weiterlesen



  • Bezeichnung: Gestirnspeilscheibe
  • Anforderungszeichen: Fl.23265
  • Gerät-Nr.: 127-121 B-2
  • Baumuster: PS 10
  • Hersteller: gzy = Albert Patin, Werkstätten für Fernsteuertechnik, Berlin
  • Baujahr: ca. 1944
  • Eingebaut in: in mehrmotorigen Langstreckenflugzeugen
  • Funktionsweise:
    • Zur Navigieren brauchte man den Winkel zwischen der Längsachse des Flugzeugs und der eines Fixsterns wie z.B. Sirius oder dem Mond sowie den Azimut = Winkel der Höhe der Stern, und eine Menge von Tabellen sowie die genaue Uhrzeit. Die Gestirnpeilscheibe nutzt man zur Messung des Winkels zwischen der Längsachse und der Sternenposition, um auch ohne Funksignale die Position zu bestimmen. Meist wurde die Gestirnpeilscheibe in einer Sichtkuppel auf der Oberseite des Flugzeugrumpfes verwendet ( z.B. in mehrmotorigen Langstreckenflugzeugen, über dem Atlantik). Im Gegensatz zu einer einfachen Peilscheibe, die auf Yachten für Seitenpeilungen zur terrestrischen Navigation (anhand von Landmarken) genutzt wird, ist die Gestirnpeilscheibe speziell für die astronomische Navigation ausgelegt.
  • Bemerkung: Nahezu baugleich zu den Vorgängermodellen, Sonnenpeilgerät PSP, Fl.23260 und Sonnenpeilscheibe PSP/s ; Fl.23262
  •  Bestandteile:
    • Peilscheibe PS 10, Fl.23265-2
    • Transportkasten, Fl.23265-1
    • 2x Schattenstift / Peilstift (Ausführung 125 lg), Fl.23263
    • Schattenstift / Peilstift (Ausführung 148 lg), Fl.23264

Weiterlesen




  • Bezeichnung: Armbandkompass LK 30
  • Anforderungszeichen: Fl.XXX
  • Baumuster: LK 30
  • Messbereich: 0 – 360°
  • Hersteller: Kadlec, Prag
  • Baujahr: ca. 1946
  • Bemerkung: Nachkriegsprodukt baugleich zum AK 39, Fl.23235-1
  • Verwendung: bei der Tschechischen Luftwaffe, als Notkompass bei Instrumentenausfall, zum Navigieren nach Landung in unbekanntem Gelände

Weiterlesen




  • Bezeichnung: Kugelgehäuse für pneumatischer Steuerkompass (Mutterkompass)
  • Anforderungszeichen: Fl.XXX
  • Hersteller: ?
  • Baujahr: ca. 1944 / 1945
  • Eingebaut in: Fieseler Fi 103 / Vergeltungswaffe „V1“
  • Verwendung: als Behausung für den Kompass zur Steuerung und Stabilisierung der Flügelbombe mit Eigenantrieb
  • Bemerkung: das grau lackierte Kugelgehäuse besteht aus verleimten Nadelholz, der Kompass ist ausgebaut

Weiterlesen