Jährliche Archive: 2018


  • Bezeichnung: Fein-Grobhöhenmesser
  • Anforderungszeichen: Fl.22319
  • Baumuster: Lh 22r-10
  • Messbereich: 0 – 10 km
  • Hersteller: Askania-Werke A.G., Berlin
  • Baujahr: 1936
  • Eingebaut in: z.B. Junkers Ju86, Messerschmitt Bf 108, Heinkel He 100, He 112
  • Besonderheiten: 2-Zeigermesswerk, nach dem Uhrwerkprinzip (Ablesung wie bei einer Uhr)

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  • Bezeichnung: Glühlampe
  • Anforderungszeichen: Fl.32796-2
  • Leistungsaufnahme: 24V / 30W
  • Hersteller: Osram, Berlin
  • Baujahr: ca. 1942
  • Eingebaut in:  verschiedene Reflexvisiere u.v.m.

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Bücker 133

„Jungmeister“

David Mikeš

Bücker Bü 133 „Jungmeister“

(D-EJJI) der Deutschen- und Europameisterin im Kunstflug 1938, Liesel Bach.
Quelle: FLUGZEUG PROFILE von Erwin Koenig

 

 

Bemerkung zum Nachbau von David Mikeš

Dear DeutscheLuftwaffe.de,

I send you foto of my project  – instrument panel from  Bücker Bü 133 C „Jungmeister“.
Panel is reply in military version (RLM66).

Thank you very much.
Regards from Czech rep

David Mikeš

Der Rohbau

 

 

For help with this project I many thanks Horst Rienecker from Laatzen

 

Instrument panel is made from metallic AlMG width 2mm. There were many variations cockpit equipment – military version, civilian version (instrument panel in black color), export version……… Ther is most common devicest list (but I wrote were many variations):

Replica front side

 

Replica back side

 



  • Bezeichnung: Dampfdruckthermometer
  • Anforderungszeichen: Fl.20308-3 (4m Messleitung)
  • Baumuster: TF57/ 101a
  • Messbereich: 20 – 120 °C
  • Hersteller: J.C Eckardt, Stuttgart-Bad Cannstatt
  • Baujahr: 1938
  • Eingebaut in: z.B. Bücker Bü 131, 133, Messerschmitt Bf 108, Klemm KL 35, Focke-Wulf FW 56, FW 44 u.v.a.
  • Funktionsweise

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Bücker Bü 133 „Jungmeister“

Fortgeschrittenenschulflugzeug, Deutschland, 1934

Einmotoriges Kunst- und Übungsflugzeug, einsitziger Doppeldecker, Erstflug im Sommer 1935.

Instrumentierung

 

Die Bü 133 wurde in Rangsdorf in Serie bis 1941 gebaut. Bis Kriegsbeginn erfolgte ein Export in 13 Länder. In diesen Jahren erwies sich der „Jungmeister“ als bestes Kunstflugzeug der Welt, mit dem vor dem Zweiten Weltkrieg zahlreiche nationale und internationale Kunstflugwettbewerbe gewonnen wurden. Eine Lizenzproduktion gab es in der Schweiz (Do/Bü133) und in Spanien (CASA 1.133). Die Gesamtproduktion könnte etwa 250 betragen haben. Einige dieser Kunstflugmaschinen wurden auch nach dem Zweiten Weltkrieg neu gebaut.

 

 

 

 

 



  • Bezeichnung: elektr. Außenluft-Temperaturanzeiger
  • Anforderungszeichen: Fl.20401
  • Messbereich: -40° / + 40°C
  • Hersteller: Hartmann & Braun, Frankfurt/ Main
  • Baujahr: ca. 1935
  • Eingebaut in: diversen mehrmotorigen Flugzeugbaumustern, z.B. in frühen Varianten der Focke-Wulf FW 200, Heinkel He 111, Dornier Do 18, Siebel Si 204 A u.a.
  • Funktionsweise

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Arado Ar 96

Bei der deutschen Arado Ar 96 handelt es sich um ein damals modernes einmotoriges Fortgeschrittenen- und Übungsflugzeug aus der zweiten Hälfte der 1930er Jahre. Das einmotorige Flugzeug war mit Einziehfahrwerk und geschlossener Kabine ausgerüstet. Im zweiten Weltkrieg war die Ar 96 eines der Standard-Schulflugzeuge der deutschen Luftwaffe.

Die Entwicklung wurde von Walter Blume durgeführt und begann 1936 auf Grund einer Ausschreibung des RLM, das drei Versuchsmuster und eine Bruchzelle für insgesamt 1,294 Mio. Reichsmark bestellte. Darüber hinaus wurde eine Nullserie von sechs Flugzeugen der Variante A (mit As 10 C, 240 PS) geordert. Der Erstflug des mit einem Argus As 10C Motor angetriebenen Prototypen erfolgte 1938. Die Serienfertigung wurde auf Arado, Brandenburg und AGO, Oschersleben aufgeteilt und begann 1939. Vor dem Krieg konnten noch die ersten zwölf Serienflugzeuge ausgeliefert werden. Nach Lieferung von 92 Flugzeugen der A-Serie wurde das Flugzeug auf den Motor Argus As 410 A mit 465 PS umgestellt und damit die B-Serie geschaffen. Als Versuchsmuster für diese Serie dienten die zwei bestellten B-0 sowie die umgebaute V3.



Nachbau der Dornier Do 335 von Thomas aus Deutschland

Gesamtansicht

Die linke Seite entspricht nicht genau dem A0 Baumuster der Dornier Do 335. Deshalb wird im Jahr 2007 die linke Seite durch einen originalgetreuen Nachbau ersetzt. Im linken Teil des Hautgerätebrettes befinden sich auch die sehr seltenen Geräte. Dazu gehören sicher die zwei kleinen Luftschraubenstellungsanzeigen und der Vorratsanzeiger mit 1.200 Liter.

– Luftschraubenstellungsanzeiger Fl 20845
– Kraftstoffvorratsmesser 0-12000 Liter Fl 20723

 

 



  • Bezeichnung: Dampfdruckthermometer
  • Anforderungszeichen: Fl.20308-4 (4m Messleitung)
  • Baumuster: TF57/ 101a
  • Messbereich: 20 – 120 °C
  • Hersteller: J.C Eckardt, Stuttgart-Bad Cannstatt
  • Baujahr: 1937
  • Eingebaut in: z.B. Bücker Bü 131, 133, Messerschmitt Bf 108, Klemm KL 35, Focke-Wulf FW 56, FW 44 u.v.a.
  • Funktionsweise

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Bemannte V1, die Fi 103 Re-4

„Reichenberg“

Erläuterung des Verfassers:

Als in den letzten Kriegsjahren die Aussichten auf einen militärischen Sieg für Deutschland immer geringer wurden,gründete und formierte sich eine Gruppe entschlossener Männer ,um sich gegen die alliierte Übermacht durch gezielte und wirksame Einzelaktionen selbst zu opfern und um damit eine entscheidende Wende im Kriegsverlauf zu Gunsten Deutschlands zu erreichen.
Man kann sich heute nur sehr schwer vorstellen,was diese Menschen damals bewegte und dazu veranlasste freiwillig ihr Leben zu opfern. Es gab keinen Aufruf oder Ähnliches,vielmehr gab es mündliche Mitteilungen und auch persönliche Briefe. Wahrscheinlich war es der Propaganda zuzuschreiben,die das Opfer des eigenen Lebens für die Volksgemeinschaft als völlig normal ansah. Mitunter hat aber auch der Verlust der eigenen Familie bei einem alliierten Bombenangriff zur Entscheidung des Flugzeugführers beigetragen.

Diese SO-Gruppe (SO = Selbst Opfer) gehörte zum Kampfgeschwader KG 200 und nannte sich „Leonidas“.

Leonidas war der König von Sparta der mit seinem Opfertod 480 v.Chr. im Kampf gegen die übermächtigen Perser in die Geschichtsannalen einging.

Er kämpfte mit seinen Männern einen aussichtslosen Kampf gegen eine gewaltige Übermacht der Perser. Nur durch die hierdurch gewonnene Zeit konnte sich das griechische Heer neu formieren und die Perser letztlich vernichtend schlagen.)

Die II.Gruppe der 2.Staffel des KG 200 bestand aus 79 Freiwilligen die sich ohne besondere Aufforderung bis zum 16.Januar 1944 meldeten. 16 davon unterschrieben für einen Einsatz ohne Wiederkehr. Diese SO-Staffel (Selbst Opfer-Staffel) wurde Oberleutnant Karl-Heinz Lange unterstellt,der als Angehöriger der Gruppe „Granit“ maßgeblich zum Erfolg bei der Erstürmung des belgischen Sperrforts Eben Emael am Albert Kanal beigetragen hatte.

Es gab 2 Möglichkeiten die man zur Durchführung des Einsatzes in Betracht ziehen konnte:

1. der Pilot steuerte seine bemannte Flugbombe möglichst nahe auf das Ziel und sprang letztlich ab. Diese Version war allerdings trotzdem sehr riskant,da die Pilotenkanzel direkt vor dem Lufteinlass des Triebwerkes lag und der Pilot dadurch evtl. beim Absprung anschlagen und somit bewusstlos werden konnte. Was nun bei der auch geringen Flughöhe unweigerlich zum Tod geführt hätte.

2. Der Pilot steuert seine Flugbombe direkt auf das Ziel und opfert sich dadurch auch selbst.

Mitte 1944 hatte auch die berühmte Hanna Reitsch von der Gruppe Leonidas gehört und von ihren hohen Idealen getrieben vertrat sie diese Selbstopferidee und versuchte bei Adolf Hitler eine Befürwortung zu erreichen.

Fantasie-Gemälde eines fiktiven Abschusses

Hitler war allerdings davon überhaupt nicht angetan und lehnte diese So-Einsätze ab. Als die SS allerdings immer mehr das Geschehen im damaligen Deutschen Reich übernahm,umso weniger Skrupel hatte man gegen einem massierten SO-Einsatz. Dies war auch die Geburtsstunde der Fi 103 Reichenberg. Zum Glück kam es aber für die Freiwilligen der Gruppe Leonidas im weiteren Kriegsverlauf nicht mehr zu einem Einsatz. Das Projekt Reichenberg war gescheitert,dies lag allerdings nicht an den Beteiligten,sondern daran das einfach kein ideales Einsatzgerät vorhanden war. Die Reichenberg konnte die in sie gesetzten Anforderungen nicht erfüllen. Während der Flugerprobung gelang es z.b. nicht den geforderten Geschwindigkeitsbereich von 750 km/h – 780 km/h zu erreichen.
Dies lag vor allem daran,dass die Kabinenhaube ,die vor dem Lufteinlass des Triebwerks angeordnet war, Strömungsverwirbelungen vor dem Lufteinlass verursachte und es somit zu einer Leistungsbeeinträchtigung des Triebwerks kam. Fliegerisch war die Fi 103 leicht zu handhaben und ließ sich gut beherrschen,allerdings war sie um ihre Längsachse etwas „flatterhaft“. Diese Eigenschaft konnte man nur durch eine ständige Kurskorrektur ausgleichen,praktisch bis zum Zieleinschlag.
Dadurch war eine erhoffte Überlebenschance von vornherein kaum gegeben. Des weiteren ging man davon aus,dass die mitgeführte Sprengstoffmenge von 850 kg nicht unbedingt ausreichte ,um ein Schlachtschiff oder ähnliches vernichten zu können,sodass der Einsatz der Reichenberg als sinnlose Vergeudung von „Mensch und Material“ angesehen wurde.
Anzumerken ist aber das kurz vor Kriegsende sinnlose Selbstopfereinsätze mit der Me Bf 109 gegen die Oderbrücken befohlen und auch ausgeführt wurden.(Schulungslehrgang-Elbe)

Zum Gerätebrett:

Das Gerätebrett war aus 10 mm starkem Holz gefertigt und sehr spartanisch ausgestattet.
Bei den Einsatzmaschinen sollten z.B. die Borduhr und der elektrische Wendezeiger komplett wegfallen.
Mein Nachbau des Gerätebrettes zeigt eine Ausstattungsversion einer Erprobungsmaschine.

 

Von links nach rechts gesehen wurden folgende Instrumente verbaut:
Hauptschalter zum Scharfschalten der Sprengladung (hier Replikat)
Borduhr BO-UK1 Fl.23885
Fahrtmesser 100-900 km/h Fl.22234
Fein- und Grobhöhenmesser Fl.22320
Elektrischer Wendezeiger Fl.22414 incl. Kabel mit Stecker das zum Batteriekasten führte.

 

Verfasser: Carl Herberg,

Deutschland den 25.04.2007

 

Das spartanisch eingerichtete Cockpit der Reichenberg Geräte:

Ausrüstung der Fi 103 Re4 :

1. Gerätebrett
2. Hinweisstafel Für das Triebwerk
3. Hauptschalter für die Bewaffnung
4. Borduhr Fl.23885
5. Fahrtmesser Fl.22234
6. Fein- Grobhöhenmesser Fl.22320
7. elektrischer Wendezeiger Fl.22414

eventuell auch..
8. Kreiselkompass Fl.22561

Ein Schild auf dem Instrumentenbrett Nr.2, gibt Anweisung, was beim Anlassen und beim Ausfall des Triebwerks zu tun ist :

original Foto eines Gerätebrettes