Junkers Ju 52/3mg5e , Ju 52/3mg7e


Führergerätetafel rechte Seite

Junkers Ju 52/3mg5e , Ju 52/3mg7e

Bemerkung zur Werksaufnahme aus dem Archiv von Peter W.Cohausz:

Bei dem vorliegenden Cockpitfoto der Junkers Ju 52/3mg7e ist zu beachten:

Der ältere Kurszeiger fehlt rechts und das Einbauloch wurde mit einem Blinddeckel abgedeckt. Das Warmluftenteisungsanzeigegerät Fl.20342 ist bis 160°C, der Außenlufttemperaturanzeiger ist eine umschaltbare Version von Fl.20349 und der Schalter für die Luftschraubenenteisung hat drei Stellungen.

Quelle: Archiv Peter W.Cohausz


Junkers Ju 52 /3m mit Schwimmern (Norwegen)

Quelle: Archiv Peter W.Cohausz

Allgemeines von Peter W.Cohausz zu den beiden Varianten, die zur Gerätetafel passen könnten:

Junkers Ju 52/3mg5e

Land/Seetransporter mit Fahrwerk oder Schwimmern, 3 x 660 PS BMW 132T Warmluftenteisungsanlage, zusätzliche Bewaffnung mit 4-5 MG 15 in den Fenstern, Funkanlage mit FuG 5aU oder FuG 10 mit TZG 10, Peil G V, FuBl 1, FuG 25 Patin-Fernkompassanlage.

Junkers Ju 52/3mg7e

Baugleich wie Ju 52/3mg5e, jedoch mit verlängerter Ladeklappe auf der rechten Rumpfseite und Siemens K4ü-Kurssteuerung.


 



Original Gerätebrett Messerschmitt Bf 110 G-4


Während den großen Nacht-Bomberoffensiven der Briten im Jahre 1943 konnte die Luftwaffe mit der Messerschmitt  Bf 110 viele Erfolge melden.

„Die Nachtjagd bedeutete zu jener Zeit eine besondere Herausforderung, der nur absolut motivierte und trainierte Piloten entgegentreten konnten. Im Dunkeln der Nacht konnte sich die jeweilige Besatzung nur auf die Bordinstrumente, den Funksprechverkehr zum Bodenradar und ihre Intuition verlassen. Was die Nachtjagdpiloten mit ihren Kameraden von den Tagjagdgeschwadern verband, waren die schwerbewaffneten und in großen Zahlen auftretenden alliierten Bomber.“

 

Original-Gerätetafel Messerschmitt Me/Bf 110 G-4

Hintergrundinformationen zum Brett

( Eigentümer )

Gebaut wurde es vermutlich 1943/44 für die Bf 110 F oder frühe G. Später oben umgebaut mit SZK K 3, was den Einbau von zwei MK 108 anstatt der vier MG 17 in der Rumpfspitze belegt. Somit also Verwendung in einer Bf 110 G-2 oder vielleicht sogar einer G-3 oder G-4.
Mehrere Farbschichten belegen, dass die zugehörige Maschine wohl ein längeres Einsatzleben bis Kriegsende hatte, vielleicht auf einer Fliegerschule.
1945 wurde das Brett wohl im Raum Nürnberg ausgebaut. Da standen genug abgestellte Luftwaffenmaschinen z.B. in Fürth.
1978 tauchte es dann auf einem Flohmarkt in Süddeutschland auf, noch zur Hälfte gefüllt.
Die eingebauten Geräte waren eine Mischung aus früheren Instrumenten wie Tankanzeige der Bf 110 C (!) und spätere wie die Ladedruckmesser mit den Sektoren.

 

Gerätetafel vor ca. 30 Jahren

Die Suche nach den fehlenden Instrumenten und Teilen dauerte dann fast 30 Jahre bis alles weitgehend original wieder komplett war.
Die untere Hilfsgerätetafel mit den Abwurfschaltkästen ist eine Nachfertigung mit Originalgeräten. Der Oberbau mit den Lampen und dem Revi ist eine Rekonstruktion nach Fotos aus dem RAF-Museum. Die Beleuchtung ist funktionsfähig, einschließlich der UV-Lampen.
Momentan ist der Stand der Ausstattung der einer späteren Bf 110 G-4 mit Revi 16 B wie im RAF-Museum. Die gelbe Leitung links gehört zur Scheibenspülungsanlage. Bei der MK 108 war der Pulverdampf so intensiv, dass die Frontscheibe verrußte und die Maschinen mit einer Scheibenreinigung nachgerüstet werden mussten.

Kurskreisel mit Beleuchtung

Me 110 mit FuG

Vierlampengerät in Funktion

 

Gerätetafel vor dem Gesamtaufbau

(2010)

Der Gesamtaufbau

(Fertiggestellt 2013)

Fotos: Peter W. Cohausz

Aktualisierung 2019, Foto: Peter Cohausz

Aktualisierung November 2020, Fotos: Peter Cohausz

Detailfotos zur Konsole für Kompasseinbau (Notkompass), Teile-Nr. 919 0300 mit

Führerkompass FK 38, Fl.23233

und Geräteleuchte, Fl.32265

 


Original Zusatzgerätebrett Messerschmitt Me 262 A-2


Original Zusatzgerätebrett Me 262 A-2

Quelle: Archiv Peter Cohausz

 

Das hier vorgestellte originale Zusatzgerätebrett besteht komplett aus Sperrholz in den Maßen von 295 mm Höhe,  107 mm Breite und einer Tiefe von 90 mm. Die Materialstärke des Birkensperrholzes beträgt 5mm.

Die Konsole ist komplett im Farbton RLM 66 lackiert. Es handelt sich um ein „geflogenes Original“.

Solche Zusatzgerätetafeln wurden in den „Schnellbomber-Versionen“ der Messerschmitt Me 262 A eingebaut.

Die Bordnetzkennungen für die beiden Bombenschlösser „R4“, „R5“, sowie „R6“ für den Zünderschaltkasten ZSK 244 A-2 wurden vom Bordwart oder Bordelektriker mit Pinsel von Hand aufgetragen.

In der Zusatzgerätetafel sind 2 Stück Drehschauzeichen, Fl.32530, eingebaut, sowie der Zünderschaltkasten ZSK 244 A-2, Fl.50869.

Es sind auch historische Fotos bekannt, wo anstatt der Drehschauzeichen eine Reduzierblech mit 2 Stück Trommelschauzeichen EG 271 eingebaut sind.

Quelle: Archiv Peter Cohausz

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Originale Führergerätetafel DFS Kranich II


Führergerätetafel

„DFS Kranich II“

(Doppelsitzer)

– Deutsche Forschungsanstalt für Segelflug-

Originale Gerätetafel des vorderen Führersitzes aus dem Doppelsitzer DFS Kranich II. Die Gerätetafel besteht aus 1,5 mm starkem Duralblech, und ist noch originallackiert (schwarz, seidenmatt). Der Höhenmesser und das Variometer sind noch originalmontiert. Die restliche, fehlende Instrumentierung wurde nach Angaben des Verkäufers rekonstruiert und eingebaut. Die meisten Instrumente stammen vom Hersteller Askania A.G., um so erstaunlicher ist, dass das Variometer von einem anderen Hersteller stammt. Die Geräte sind mit den originalen Befesrtigungsschrauben (M4x20), Sicherungsscheiben und Muttern montiert. Die Verschraubungen bestehen aus Buntmetall, sind geschwärzt, und der Schraubenkopf sowie die Muttern sind schwarz lackiert. Das Baujahr lässt sich nicht eindeutig festlegen, wird aber mit 1940-1942 geschätzt.

Geräte auf der Tafel :

  • Variometer, Baumuster „5VM“, Messbereich: +/- 5 m/s ; Hersteller: Gebrüder Winter, Baujahr: 1936
  • Führerkompass, Baumuster „Lke 6, Kleiner Emil“, Anforderzeichen: Fl.23226-1, Hersteller: Askania A.G, Baujahr: 1932 / 1939 (repariert oder überholt)
  • Fahrtmesser, Baumuster „Lr 12r“, Messbereich: 30 – 150 km/h ; Hersteller: Askania A.G., Baujahr: ca. 1939
  • Grobhöhenmesser, Baumuster „Lh 19r“, Anforderzeichen: Fl.22316-6, Messbereich: 0-6 km Höhe ; Hersteller: Askania A.G., Baujahr: 1938
  • Wendezeiger für Segelflugzeuge, Baumuster „Lg 18r“, Hersteller: Askania A.G., Baujahr: ca.1939
  • Borduhr (8 Tageuhr), Baumuster „BoUk.2“, Anforderzeichen: Fl.23886-1, Hersteller: Kienzle, Baujahr: ca.1940

 

Hier eine DFS Kranich II im Schlepp

 

 




Originale Gerätetafeln Do 335, linke und rechte Seite, Sauerstofftafel


linke Seite, originale Gerätetafel Dornier Do 335

 

Nachbau-Gerätetafel, nicht identisch, aber mit ähnlicher Instrumentierung (außer Borduhr)

 

 

rechte Seite, originale Gerätetafel Dornier Do 335

 

 

Nachbau-Gerätetafel, nicht ganz identisch, aber gleiche Anordnung der Instrumentierung

 

 

Sauerstoff-Gerätetafel Do 335 A-0 / A-1

Sauerstoffwächter, Fl.30489

Sauerstoffdruckmesser, Fl.30496


Originale Seitenbank Junkers Ju 352


Rechte Seitenbank Junkers Ju 352

Originale rechte Seitenbank einer seltenen Ju 352.

Verbaut auf dieser Bank sind:

Werksfoto mit der rechten Seitenbank im Originalzustand.

 


Unbekannte Gerätetafeln


Wer kennt diese Gerätetafeln oder Teile davon ? – Flugzeugbaumuster – Zweck?

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unbekannte Gerätetafel Nr. 1

unbekannte Gerätetafel Nr.2