Bezeichnung: Bediengerät (Abwurfschalter für Schleppantenne)
Anforderungszeichen: Ln.26733
Gerät-Nr.: 124-196.04
Baumuster: BG3
Hersteller: Siemens Apparate und Maschinen G.m.b.H, Abt. für Luftfahrtgeräte, Berlin
Baujahr: ca.1942
Verwendung: zum Notabwurf der Schleppantenne
Bemerkung: Hier wurde ein Druckknopfschalter, Fl.32315-1, als Basis verwendet und mit einer Schutzabdeckung („Abwurf Schlepp.Ant“) versehen, welche per Federkraft den Druckknopf permanent gegen unbeabsichtigtes Auslösen schützt.
Eingebaut in: frühen Flugzeugbaumustern, z.B. Heinkel He 111, Messerschmitt Bf 110 C
Besonderheiten: Hier mit Fl-Nummer, andere Geräte mit LN-Nummer lt. Vorschrift.
Funktionsweise:
Zielfluganlage 121N
Das FBG 1 gehört zur LW/MW Peil und Zielfluganlage 121N. Zu dieser Anlage gehört auch das AFN 1, der Peilrahmen 3 und der Zielflugempfänger EZ 2. Der Peilrahmen wurde später durch den Peilrahmen PRE 3 ersetzt. Eingebaut war diese Anlage in praktisch allen gängigen Fliegern außer Jägern. Bei dem Runden Teil handelt es sich um den Peilrahmenantrieb PA 51 N dieser gehört zur LW/MW Peil und Zielfluganlage 128 N. Die 128N war der Vorläufer der 121N. Die 128 N wurde kaum bei der LW verwendet, kam fast nur bei der Lufthansa zum Einsatz.
Bemerkung: Das FuG 135 „Uhu II“ ermöglichte die Übermittlung von Werten der Jägerleitstelle zum Flugzeug, wie z.B. vorgeschriebener Kurs, Flughöhe und Entfernung zum gegnerischen Flugzeug ( Abstandsanzeiger)
Eingebaut in: Kommandoübertragungssatz des FuG 135 „Uhu II“, Anzeigeinstrument FuG 135 Uhu II zur Jägerführung aus dem Flugzeug-Führerraum!
Eingebaut in: frühen Flugzeugbaumustern, z.B. Heinkel He 111, Messerschmitt Bf 110 C
Funktionsweise:
Zielfluganlage 121N
Das FBG 1 gehört zur LW/MW Peil und Zielfluganlage 121N. Zu dieser Anlage gehört auch das AFN 1, der Peilrahmen 3 und der Zielflugempfänger EZ 2. Der Peilrahmen wurde später durch den Peilrahmen PRE 3 ersetzt. Eingebaut war diese Anlage in praktisch allen gängigen Fliegern außer Jägern. Bei dem Runden Teil handelt es sich um den Peilrahmenantrieb PA 51 N dieser gehört zur LW/MW Peil und Zielfluganlage 128 N. Die 128N war der Vorläufer der 121N. Die 128 N wurde kaum bei der LW verwendet, kam fast nur bei der Lufthansa zum Einsatz.
Diese äußerst seltene Sichtgerät war eine Weiterentwicklung des FuMB23. ( Rundsuchpeilanlage) Es besitzt einen mit dem Anzeigegerät kombinierten Verstärker mit 4 Stahlröhren und einer DG7 (/2) als Kathodenstrahlröhre. Im Netzteil findet sich eine RFG5 (Hochspannung) und eine EZ11. 1700 Geräte waren beim RPZ (Reichspostzentralamt) bestellt, aber es wurden nur 22 Geräte im August 1944 ausgeliefert. Ausführliche Lektüre dazu siehe Fachliteratur von Fritz Trenkle (AEG/TELEFUNKEN)Auf der Frontplatte befinden sich Regler für Empfindlichkeit und Helligkeit, sowie ein Nah/Fern-Schalter, seitlich Regler für Schärfe und Strahllage (Vert/ Horiz.) An der Geräterückseite führt ein Anschlußkabel mit original Steckverbindung und ein Koaxkabel heraus.